Auf zur Abenteuerinsel...

ein letzter Blick auf Kauai
ein letzter Blick auf Kauai

Am 04.Juli wollten wir pünktlich zur Independence Day Parade in Kona auf Big Island sein. Zunächst sah an diesem Morgen auch noch alles danach aus, dass es locker klappen würde. Zunächst...! Denn nach wenigen Kilometern war die einzige Verbindungsstraße zwischen unserem Hotel und dem Flughafen in Lihue wegen eines Unfalls komplett gesperrt. Ein Touribus von "Robert's Hawaiian" war mit einem Taxi kollidiert. Das sah gar nicht gut aus! Dazu kam noch die Angst, unseren Flug zu verpassen, da wir ja auch noch den Mietwagen zurückgeben mussten. Als wir eine halbe Stunde vor Abflug abgehetzt am Airport ankamen, war es für den SelfcheckIn schon zu spät, so dass wir an den Schalter mussten. Hier erfuhren wir, dass alle Panik völlig unnötig war, da wir den Flug auch ohne Stau verpasst hätten: Die hatten unseren Flug doch tatsächlich eine Stunde vorverlegt. Mit so etwas hätten wir nun wirklich nicht gerechnet. Umbuchen war kein Problem, so dass wir nun eben eine spätere Maschine nahmen, die sogar die war, in die wir sonst auf Maui hätten umsteigen müssen. So konnten wir einfach in der Maschine sitzen bleiben und sparten uns so Stress auf Maui. Auch gut! Da die Maschine nicht ausgebucht war, konnten wir sogar doch noch Fensterplätze (wie wir sie eigentlich auch reserviert hatten) haben. Das wäre sonst wirklich ärgerlich gewesen, da die Sicht auf Oahu, Molokai, Lanai und Maui echt gut war.

Auf Big Island, der größten Insel des Archipels, landeten wir dann quasi mitten im Lavafeld auf dem wunderschönen komplett offenen Flughafen von Keahole-Kona. Hier gab es hinter der tollen Hula-Skulptur frische Leis zu kaufen. Nachdem wir unsere Koffer in der warmen Luft vom Band zogen, wählten wir (natürlich) wieder einen Jeep Cherokee in der Alamo-Choiceline und gaben den nächsten Safeway ins Navi ein, um uns erstmal wieder mit Getränken einzudecken. Auch hier gab es direkt auf dem Parkplatz eine Hühnerfamilie. 

Unser Hotel "Royal Kona Resort" war von außen architektonisch einem Kreuzfahrtschiff nachempfunden, gut gelegen (direkt am Meer) und recht ansprechend. Empfangsbereich, Bar und Restaurant waren ebenfalls offen gestaltet und auch die Zugänge zu den Zimmern in den einzelnen Türmen waren Openair. Nur die Zimmer als solche, waren noch aus den 50er/60er-Jahren und rochen auch so. Das erste Zimmer lag direkt vor dem Dunstabzug der Bar. Es war entsprechend laut und roch nach Kneipe. Also flugs moniert und ein anderes Zimmer erhalten. Dieses nun im anderen Turm gelegene bot Jugendherbergscharme in der scheinbar nicht einheitlichen Einrichtung und einen ebenfalls grässlichen Blick auf das unansehnliche Dach samt Baustelle und den nun etwas weiter entfernten Schlot der Bar. Was nun? Da man uns nicht noch ein Zimmer zuweisen wollte und überdies sowieso ausgebucht sei, riefen wir unseren Kontaktmann von der New World Travel Agency an, der uns ja schon so freundlich auf Oahu empfangen hatte... Er sagte wir hätten ja nur die "Standard"-Variante der Pauschale gebucht. Nun gut, wenn das der Standard bei "Meier's" ist, dann möchte ich dies nicht weiterempfehlen! Wieder schien uns eine Pauschale wie schon 2013 hinsichtlich der Hotels Ärger zu machen. Komischerweise gelang es ihm aber doch noch, uns ein anderes Zimmer zu organisieren. Dieses Zimmer lag im Lagoon Tower, war wie Zimmer Nummer 1 ausgestattet, roch auch etwas muffig, bot aber dieses Mal eine tolle Aussicht auf das Meer und die Bühne des allabendlich stattfindenden Luaus. Zudem waren es von hier nur wenige Schritte zur Badelagune des Hotels. Geht doch!!!

Independence Day Parade
Independence Day Parade

Hatten wir zuvor noch eine Kleinigkeit bei "Burger King" zu uns genommen, gingen wir nun gemütlich zur Paradestrecke am Ali'i Drive unweit des Hotels. Wir ergatterten sogar noch ein Plätzchen auf dem Grünstreifen, um uns hinzusetzen. Die Parade startete erst nach Sonnenuntergang und war weit weniger spektakulär als wir es uns auf den Inseln gewünscht hätten. Viel zu wenig traditionelle Musik und Wagen gab es hier, außerdem gab es große Lücken zwischen den einzelnen Wagen und Gruppen. Ein großes Feuerwerk über der Kailua Bay beschloss den Geburtstag unseres Lieblingslands. Happy Birthday, America!

Am 05.Juli verhieß der erste Blick gen Himmel nur Gutes. Die Sonne schien von einem strahlendblauen Himmel, das Meer war ruhig, die Luft warm und ein großes Kreuzfahrtschiff musste in der Nacht in der Kailua Bay vor Anker gegangen sein. Also früh los, bevor die Kreuzfahrttouristen die Insel stürmen...

Unser erster Stopp an diesem Tag galt der kleinen, blauen St. Peter's Church aus den 1880er-Jahren, die hier an der Kahaluu Bay kurz vor Meile 5 neben dem Kuemanu Heiau 1912 wieder neu aufgebaut wurde. Sie ist wegen ihrer Lage direkt am Meer die meistfotografierte Kirche der Insel.

Durch üppige Vegetation, die wir hier so gar nicht erwartet haben, ging es immer weiter bis zur St. Benedict's Roman Catholic Church, die wegen ihrer kompletten Ausmalung durch den Belgier Jean Berchman Velghe berühmt ist und deshalb auch

 

"Painted Church" heißt. Velghe war von 1899 bis 1904 Geistlicher der Kirche und schmückte auch noch andere Kirchen im pazifischen Raum mit seiner perspektivischen Wandmalerei.

Place of Refuge

Zum Glück waren die Touris vom Kreuzfahrtschiff nicht mit uns in der Kirche gewesen, sonst hätte man die Malereien vor lauter Menschen gar nicht sehen können. Doch ließen die Reisebusse auf dem Parkplatz des Pu'uhonua o Honaunau National Historic Park nichts Gutes erahnen. Eigentlich wollten wir hier den "Hawaii Tri -Park-Pass" kaufen, der auch für den Volcanoes Park und den Haleakala NP auf Maui gilt, doch war das Kassenhäuschen nicht besetzt. Vermutlich waren die Ranger hier mit der Abfertigung der Reisebusse beschäftigt. Jetzt hieß es flink sein und so sprang ich schnell aus dem Auto, während mein Mann noch einen Parkplatz suchte. Auf diesen Ort hatte ich mich besonders gefreut und wollte ihn, wenn auch nur kurz, ohne Menschenmassen sehen. Mein kurzer Sprint hatte sich wirklich gelohnt! Der Place of Refuge stellt das wohl eindrucksvollste Zeugnis der polynesischen Kultur des gesamten Bundesstaates dar. Auf dem Gelände findet man nachgebaute Relikte aus der Zeit vor der Ankunft der Europäer. Ein solcher Zufluchtsort war für alle, die sich des Vergehens eines Kapus (= Verbotes, Tabus) schuldig gemacht hatten, die letzte Chance, der Bestrafung (meist als Menschenopfer) zu entgehen. Nachdem sich ein "Tabubrecher" bis hier durchgeschlagen hatte, wurde er von einem Priester vom Makel der Kapu-Verletzung befreit und konnte zu seiner Familie zurückkehren. Auch Frauen, Alte und Kinder fanden hier in Kriegszeiten Schutz. Auch heute noch ist dies eine heilige Stätte für die Hawaiianer. Im klaren Wasser des angrenzenden Kealakekua Beach Parks konnte man außer Schwärmen gelber Fische, sogar zwei Honus sehen. Überdies wurde altes Handwerk lebendig präsentiert. Ein wirklich absolut empfehlenswerter Ausflug !!!

 

Punaluu Black Sand Beach

Vom Place of Refuge fuhren wir durch die  Kipahoehoe Natural Area Reserve auf 300-500m Höhe. Hier überdeckt eine dichte Vegetationsdecke den Lavastrom von 1919. Hier hätten wir noch einen Abstecher zum Fischerdorf Milolii machen können, dessen Einwohner 1928 aus der durch einen Lavastrom vernichteten Siedlung Hoopulea hierher umgesiedelt wurden und auch heute noch sehr traditionsverbunden leben. Auf Höhe der Hoomau Ranch bestimmen Rinderweiden und Macadamia-Nussbäume die Landschaft.

Kleiner Exkurs zur Macadamianuss: Die ursprünglich aus Australien stammenden,

                                        sehr fetten (70%) Macadamias gehören zur 

                                        Protea-Familie und wurden lange nicht genutzt,

                                        weil ihre Schalen so hart sind. John Mac Adam

                                        entdeckte schließlich, wie man sie leichter

                                        knacken konnte und gab ihnen sogleich seinen

                                        Namen. Seit gut 100 Jahren werden die Nüsse

                                        nun in Hawaii angebaut und sind heute eines

                                        der wichtigsten Exportprodukte der Insel.

 

Nach dem Durchfahren der Manuka Natural Forest Reserve, fuhren wir schließlich auf gerader Strecke durch eine Abfolge unterschiedlicher Lavaströme, die sich hier von den Hängen des Mauna Loa hinabwälzten. Wir hielten am Lookout und blickten über die unwirkliche Lavalandschaft.

Danach folgten die ehemaligen Weiden der Kahuku Ranch, deren Gelände nun zum Hawaiian Volcanoes NP gehört.Die erste kleine Ortschaft nach dem Abzweig zur South Point Road war Waiohinu, wo Mark Twain einen Baum beim Shirakawa Motel pflanzte. Hinter Naahelu erreichten wir schließlich nach einer Fahrt wieder entlang der Küste den Punaluu Beach Park. Der sogenannte Black Sand Beach steht als Nistgebiet der Seeschildkröten unter Naturschutz. Da es hier aber ganz schön voll war, zeigten sich natürlich auch keine Honus. Stattdessen schnatterten ein paar Enten durch den schwarzen Sand, der feucht wie Kaviar aussah. Natürlich nahmen wir uns etwas davon mit nach Hause... Hinter dem Strand war ein See voller Seerosen über den auch eine kleine Brücke führte. Auch der Blick ins "Hinterland" war hier also wunderschön.

Nach unserem Besuch an diesem besonderen Strand, fuhren wir zunächst zurück in die südlichste Gemeinde der USA - nach Naahelu, wo wir uns im "Punalu'u Bake Shop" stärken wollten. Natürlich wirbt man hier damit die "südlichste Bäckerei der USA" zu sein. Besondere Spezialität ist das Punaluu Sweet Bread, was wir selbstverständlich als Sample kosteten. Kaufen taten wir letztlich aber eine kleine Auswahl der köstlichen Malasadas, die mit den leckersten, exotischen Früchten gefüllt waren. Mmmmh!!! Natürlich wurden wir dabei von cleveren Vöglein beäugt, die auf herunterfallende Krümel lauerten. Hier war es schön und auch nicht überteuert, so dass es nicht bei diesem einen Besuch bleiben würde...

Begeistert war ich allerdings auch von diesen riesigen Hibiskusblüten:

Abstecher zum South Point

Ka Lae
Ka Lae

Haben wir eben noch an Milemarker 63,9 köstlichstes Gebäck genascht, ging es bei Meile 69 nun zum südlichsten Punkt der USA. Denn hier zweigt die 17,4km lange, schmale South Point Road ab. Am Endpunkt der Strecke, die landschaftlich an die Point Reyes National Seashore (siehe 2016) erinnerte, erreichten wir das Südkap Hawaiis, das gleichwohl als "Southernmost Point in the United States" ausgewiesen ist. Auf Polynesisch heißt das Südkap Ka Lae (= der Punkt) und war wohl ganz früher dicht besiedelt, wie alte Heiaus und Kanu-Landeplätze belegen sollen. Zudem sollen hier wohl die ersten Siedler von den Marquesas und aus Tahiti an Land gegangen sein. 1964 wurde die etwa 35m hohe Steilklippe zum National Historic Landmark erklärt. Heute ist das Kap unbewohnt, einzig lokale Angler sind anzutreffen. Es war hier sehr windig, mit entsprechend starker Brandung. Direkt am Endpunkt Big Islands fiel uns extrem pudriger, gelber Sand auf, der bei jedem Schritt "aufpuffte" und ganz weich war. Wahrscheinlich ist er sehr schwefelhaltig!? An manchen Stellen wirkte er sogar grün, was vielleicht durch die Nähe zum etwa 2mi östlich gelegenen Papakolea Green Sand Beach zu erklären ist. Diesen Green Sand Beach wollten wir uns eigentlich auch ansehen, doch hatten findige Einheimische hier gleich eine Marktlücke entdeckt. Sie standen auf dem Parkplatz bereit, um darauf hinzuweisen, dass selbst unser Jeep Cherokee nicht für die Fahrt dorthin geeignet sei, wir aber gegen Geld mit ihnen dort hinfahren könnten. Zwar gibt es weltweit nur 4 grüne Strände, die ihre Farbe winzigen Olivinkristallen vulkanischen Ursprungs verdanken, doch wollten wir dafür trotzdem nicht unser Leben riskieren. Touris, die sich auf das Angebot einließen, wurden nämlich stehend auf der Ladefläche eines Pickups dort hingebracht und das, obwohl der Weg eine ordentliche Buckelpiste sein soll. Nein Danke! Da uns bei der Hitze auch nicht nach einem 4km langen Fußmarsch inklusive Erklimmen der Abhänge eines vulkanischen Kegels war, verzichteten wir auf den Green Beach und traten den Rückweg nach Kona an.

Auf dem Rückweg hielten wir Ausschau nach runtergefallenen Mangos. Überall an den Straßen standen riesige Mangobäume, doch wo man rankam, waren sie schon leergeräubert und was auf dem Boden lag, war schon vergammelt. Schade! Andererseits gab es auf den Inseln gerade Probleme mit Lungenwürmern, weshalb man Obst und Gemüse unbedingt gründlich vor dem Verzehr waschen sollte. Trotzdem: In Preisen auf deutschen Wochenmärkten gerechnet, wären die Besitzer auch nur eines Baumes, bestimmt bald Millionäre...!?

Weiter ging es auf dem Hwy 11, einem Teilstück der inselumrundenden Hawaii Belt Road. Hier befanden wir uns auch im Bereich des Kona Coffee Belt: der etwa 32km lange und 4,5km breite Streifen an der Westküste Big Islands liegt auf einer Höhe zwischen 400 und 1200 Metern entlang unzähliger Kaffeeplantagen. Die Arabicabohne gelangte 1828 mit dem Missionar Samuel Ruggles von Brasilien nach Big Island. Der Kona Coffee gilt als "Champagne of Coffee" und ist entsprechend teuer. Ein Grund mehr für uns, ihn kostenlos ausgiebig zu probieren...

Rundgang durch Kona

Ahu'ena Heiau
Ahu'ena Heiau

Da wir wider Erwartens relativ früh zurück am Hotel waren, beschlossen wir, noch am selben Tag unseren Urlaubsort Kailua-Kona genauer unter die Lupe zu nehmen. In Kailua-Kona finden sich Baudenkmäler aus alt-hawaiianischer Zeit und die älteste Kirche des Staates. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen an einem 500m langen Stück entlang der Hauptstraße Ali'i Drive. Das sollte durchaus noch zu schaffen sein.

 

Zur Historie: Das historische Kailua Village war einst ein verschlafenes Fischerdorf und ein Urlaubsdomizil der königlichen Familie Hawaiis. Kona heißt übersetzt "vom Wind abgewandt", weshalb es auch auf Oahu, Kauai und Molokai Orte mit diesem Namen gibt. Deshalb wird ausgehend von dem kleinen Fischerort hier von Kailua-Kona gesprochen. Nach dem Bau des Flughafens von Keahole-Kona entstanden immer mehr Hotelanlagen und ließen die kleinen Dörfer bis hinunter zur Keauhou Bay zu einer Stadtregion zusammenwachsen, die nun unter dem Namen Kailua-Kona bekannt ist.

King Kamehameha I. verbrachte seine letzten Jahre auf dem Gelände des "King Kamehameha Kona Beach Resort", bis er 1819 starb. Viele Relikte seiner damaligen Residenz werden noch unter dem Hotel vermutet. Der schmale Strand des Hotels war der Kanulandeplatz des Königs. Im Wasser davor steht das Ahu'ena Heiau. Diese Kultstätte wurde von Kamehameha I. dem Fruchtbarkeitsgott Lono geweiht und war vermutlich auch ein Platz, an dem es Menschenopfer gab. Zu sehen sind zwei grasgedeckte Tempelbauten mit Orakeltürmen auf einer steinernen Plattform, umgeben von Palisaden und mächtigen Holzfiguren. Seit der Heiau unter Aufsicht des Bernice Pauahi Bishop Museum gründlich restauriert wurde, gilt er als eines der besten Beispiele polynesischer Sakralarchitektur und ist im Verzeichnis der "National Historic Landmarks" aufgeführt. Wir warfen vom Kailua Pier einen entfernten Blick darauf. Hier vom Kailua Pier hatten wir auch eine gute Sicht auf die anderen, bis hierher passierten Sehenswürdigkeiten, bis sogar zu unserem Hotel.

Hulihee Palace
Hulihee Palace

Auf unserem Weg vom Hotel kamen wir allerdings zuerst an den ganzen Restaurants und Shops des belebten Ali'i Drives vorbei. Dann standen wir vor dem Hulihee Palast, der 1838 ursprünglich für den Inselgouverneur John Adams gebaut wurde, jedoch schon bald der königlichen Familie als Sommerresidenz diente.

Gegenüber des Palastes liegt hinter einem mächtigen Torbogen aus Korallengestein die 1837 erbaute und somit älteste Kirche ganz Hawaiis. Der 34m hohe Turm der Moku'aikaua Church ist noch immer das Wahrzeichen Old Kailuas.

Der Kailua Pier im Osten der Bucht wurde ursprünglich für die Viehzüchter gebaut, die hier ihr Schlachtvieh auf die Schiffe nach Honolulu verluden. Heute beginnt und endet hier jedes Jahr im Oktober der 1978 von Marineoffizieren ins Leben gerufene "Ironman Triathlon".

Als wir wieder am Hotel waren, saßen diese Herrschaften an unserem Balkon:

Von wegen, es gibt kein Bier auf Hawaii... Abends aßen wir in der "Kona Brewing Co. " (74-5612 Pawai Pl), der ersten Mikrobrauerei Hawaiis. Hier testeten wir ein paar richtig leckere Biere, wofür wir uns mit gutem Barbecue eine Grundlage schafften.

Eine tolle Lokalität!!!

Zu Besuch bei der Feuergöttin Pele...

Am 06.Juli packten wir früh morgens das Nötigste zusammen, um uns auf den doch recht weiten Weg an die Westküste zu machen. Damit wir nicht auf einmal in der Lavawüste liegen bleiben, tankten wir noch in Kailua-Kona und stärkten uns mit Sandwich und Cocopane. Das hielt uns jedoch nicht davon ab, einige Meilen später auch noch Malasadas in der Punalu'u Bakery zu verspeisen. Aber wenn man hier gerade wieder vorbeikommt... 

 

Zwischen MM28 und 29 am Hwy 11 erreichten wir schließlich die Abzweigung zum 1304 km² großen Hawaii Volcanoes NP. Die Zufahrt kostet $15 pro Wagen.

______________________________________________________

 

Tipp: Hier lohnt sich der Kauf des "Hawaii Tri-Park Annual Pass",

 

   der für $30 ein Jahr lang kostenlosen Eintritt in den

 

> Haleakala NP (Maui)

               > Hawaii Volcanoes NP (Big Island)

                  > Puuhonua O Honaunau (Big Island)

               

                     beinhaltet!

______________________________________________________

 

Der 1916 eingerichtete NP ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im pazifischen Raum und gehört seit 1987 zum Welterbe der UNESCo. Er ist eine der wenigen Stellen auf diesem Planeten, an denen man weitgehend gefahrlos und unmittelbar Zeuge erdgeschichtlicher Vorgänge werden kann, weshalb er auch Drive-in-volcanoe genannt wurde, da man hier sogar mit dem Auto in die Caldera (den Vulkankessel) des Kilauea hineinfahren konnte. 

 

Der Crater Rim Drive ist wegen der vulkanischen Aktivitäten des Halema'uma'u-Krater

momentan nur ein U und ab dem Jaggar Museum gesperrt. Das Jaggar Museum wurde 1987 eröffnet und befindet sich in 1243m Höhe direkt auf dem Kraterrand und bietet von seiner Aussichtsplattform einen weiten Blick über die gesamte Caldera. Das Museum ist nach dem amerikanischen Geologen Dr. Thomas A. Jaggar benannt (1871-1953), der Geologieprofessor am berühmten Massachusettes Institute of Technology war. Er gründete im Jahr 1912 das Vulkanobservatorium am Kilauea Krater und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Region 1916 zum Nationalpark erklärt wurde. Dank Filteranlagen bleibt das Museum auch bei Rauch- und Schwefeldioxidbelastung geöffnet. Das Gebäude an der Rückseite des Museums gehört zum "Hawaiian Volcano Observatory", dessen Wissenschaftler mit Vulkanologen aus aller Welt zusammenarbeiten. 

 

Bis zum Jaggar Museum sind es bereits von Kailua-Kona 155km!!!

 

Da standen wir nun also mitten in der Heimat der Vulkangöttin Pele, die nach dem Glauben der Polynesier im Halema'uma'u Krater südlich des Kilauea zu Hause war und bei schlechter Laune Vulkanausbrüche und Erdbeben "veranstaltete".

 

Nach der hawaiischen Sage kam Pele einst von Weste auf der Suche nach einem Platz für ihr heiliges Feuer. Als erstes Zuhause grub sie einen Krater auf Kauai, doch ihre Schwester Namakaokahai, die Göttin des Meeres, kam und löschte das Feuer. Da zog Pele weiter nach Oahu, doch wieder goss ihre Schwester Wasser in die Flammen. Dasselbe geschah auf Maui und den kleineren Inseln, bis Pele schließlich nach Big Island kam. Hier grub sie hoch oben am Kilauea-Vulkan den Krater des Halema'uma'u, den ihre missgünstige Schwester nicht mehr erreichen konnte. Dort, im Feuerschlund des Kraters, ließ Pele sich nieder.

 

Der Mythos zeigt, dass die alten Hawaiianer, die am Halema'uma'u der Göttin opferten, um sie friedlich zu halten, gar nicht so falsch lagen mit ihrer Version der Entstehungsgeschichte des Archipels. Sie wussten, dass die westlichen Inseln älter waren und Big Island die jüngste Insel ist.

 

Während fast alle Hawaii-Inseln aus nur einem Vulkan entstanden, besteht Big Island gleich aus 5:

 

> im Nordwesten liegt der längst erloschene Kohala-Vulkan

 

> etwas südlich davon der Hualalai, der 1801 letztmals ausbrach

 

> Mauna Kea, der höchste Gipfel der Insel, der vor 4000 Jahren das letzte Mal aktiv 

  war

 

> Mauna Loa und sein Ableger Kilauea an der Südwestküste sind nachwievor aktiv

 

Unter den 500 aktiven Vulkanen der Erde, zählen die hawaiianischen zu den aktivsten, doch sind sie zum Glück sanfte Riesen, die ruhig vor sich hinköcheln und berechenbar sind. Seit 1983 ist ein Seitenschlot des Vulkans, der Pu'u O'o, ununterbrochen aktiv, wobei seine Lava durch lange unterirdische Gänge (= lava tubes) gut 12km den Berghang hinabfließt und oft bis ins Meer reicht.

 

-----------------------------------------------------------------------------------------------

 

           Eine Hotline gibt Auskunft, wo die Lava gerade fließt und zu sehen ist ("Lava Viewing Area") :

 

phone 961 - 8093 oder 967 - 8862

oder unter

http : // hvo.wr.usgs.gov 

nachschauen!

-----------------------------------------------------------------------------------------------

 

Solch eine Lavaröhre wollten wir uns nun einmal aus der Nähe anschauen und machten einen kleinen Abstecher zur Thurston Lava Tube. Zunächst führt ein etwa 500m langer Pfad durch einen fantastischen Wald von Baumfarnen und Ohias zum Lavatunnel. Die Baumfarne im Eingangsbereich der Höhle dürften die größten auf der nördlichen Erdhalbkugel sein: Es sind die Farnarten Amau und Hapuu. Am Beginn des 20-minütigen Rundwegs erklärt eine Tafel die Entstehung der Lavaröhren. Insbesondere die 150m lange und bis zu 6m hohe Thurston Lava Tube entstand, indem ein Lavastrom von außen rasch abkühlte, während im Inneren glühendes Material weiterfloss und so einen Tunnel hinterließ.

 

Danach erreichten wir die Chain of Craters Road, die am südlichen Bogen des Crater Rim Drive vorbei an mehreren tiefen Seitenkratern (z.B. Hiiaka Crater, Pauahi Crater, Mauna Ulu) bis hinunter zur schwarzen Felsenküste führt. 

Die Chain of Craters Road endet nach 40km am Pazifik an einer Schutzhütte oberhalb des Holei Sea Arch. Früher konnte man hier entlang des Pazifik direkt bis nach Kalapana fahren, doch heißt es nun "Road closed by lava flow" und wir konnten sogar den Rauch, der ins Meer fließenden Lava sehen. Um also nun nach Kalapana zu gelangen, mussten wir zunächst die 40km auf der Chain of Craters Road wieder zurück fahren und via HI-130 über Pahoa nach Kalapana fahren. Auch das kostete wieder Zeit!

Im Puna District

Der Puna District ist ein Landstrich am östlichen Zipfel Big Islands und erstreckt sich vom Meer bis zum 1200m hohen Gipfel des Kilauea Vulkans. Das spektakulärste Ziel im Puna District ist Kalapana, eine Ortschaft, die teilweise von Lava bedeckt ist. Dies ist der Bereich, in dem die Lava auch immer noch fließt, weshalb wir eben auch nicht direkt via Chain of Craters Road dort hinfahren konnten. Nun versuchten wir also von der anderen Seite, die fließende Lava zu sehen...

 

Mein Wunschfotomotiv das "Road closed"-Schild in der Lava, war leider weggeräumt und es befand sich ein großer Fahrradverleih an der staubigen Straße. Ein findiger Anwohner bot für $20 parken an oder Shuttle zu seinem Haus an, von wo aus es dann noch 3,5km one way zur Lava Viewing Area sein sollten. Das war zwar näher als die 16km Fußweg vom Holei Sea Arch aus, doch hielt sich unsere Motivation in Grenzen. Kurz hinter MM22 des HI-137 sollte sich auch der Kalapana Black Sand Beach befinden. Dieser Strand verschwand 1990 unter 15-20m Lava und wurde schließlich von Anwohnern "renaturiert". Doch auch dieser Zugang war bereits kostenpflichtig, da man das Grundstück des findigen Herrn überqueren muss, um dort hinzukommen.

 

Fuhren wir eben zurück nach Old Kalapana, von wo aus wir doch tatsächlich auch eben diesen Kalapana Black Sand Beach erreichten. Am Ende der den kleinen Ort querenden Straße parkten wir (kostenfrei) auf einem kleinen Parkplatz und befanden uns nach ca. 10min an dem neuen schwarzen Sandstrand, den die Anwohner mit Kokospalmen bepflanzt haben um ihn zu stabilisieren.

 

Die starken Eruptionen von 1983-1986 und von 1986-1993 begruben mit ihren Lavaströmen südlich von Kalapana den Highway und unterbrachen damit die alte direkte Verbindung zur Chain of Craters Road. Die Siedlung Kalapana wurde nahezu unbewohnbar. Die alte Holzkirche "Star of the Sea Church" aus dem Jahr 1929 aber wurde gerettet und steht nun etwas weiter weg am Rande des Highways (MM20). Sie passierten wir bei unserer Weiterfahrt Richtung Hilo.

 

Auf unserer Weiterfahrt nach Hilo statteten wir am Hwy 132 noch dem Lava Tree State Monument, einem Park mit bizarren, über zwei Meter hohen, schwarzen Steinsäulen, einen Besuch ab. Im Jahr 1790 floss hier sehr heiße Lava durch einen Wald aus Ohia-Bäumen. Die in den Bäumen gespeicherte Feuchtigkeit sorgte dafür, dass die Lava an der Baumrinde erkaltete. Da die Lava nur kurz und schnell über das Gebiet hinweg floss, blieb die an den Baumstämmen erkaltete Lava dort kleben und hinterließ so mit Lava überzogene Bäume. Während die Bäume mit der Zeit verfaulten, stehen die Lavahülsen immer noch!

 

Hier noch ein paar Bilder, nicht nur von leeren Hülsen:

Von hier aus waren es nur noch 35km bis Hilo.

 

Warum eigentlich Hilo???

 

Hier hatten wir ein B&B gebucht, obwohl wir dafür eine Nacht unserer Pauschale verschenkten. Aber diese Pauschalreisen sind immer nicht gut durchdacht; denn will man die ganze Insel erkunden, ist es unmöglich dies einzig von Kailua-Kona aus zu tun. Als wir am heutigen Zielort ankamen, war es schon recht spät und wir hatten trotzdem nur einen Bruchteil des Hawaii Volcanoes NP gesehen und auch den Puna District nur oberflächlich betrachtet. Big Island ist eben ein Big Island...

 

In Hilo angekommen, begann die Suche nach unserer Unterkunft. Die genaue Anfahrtsbeschreibung hatte ich natürlich nicht eingepackt, obwohl unsere Gastgeberin vorab per e-mail extra darauf hinwies, dass das GPS immer falsch leitet. So landeten wir zuerst in einer wenig ansprechenden Gegend, wo man uns jedoch umgehend zur Hilfe kam und auf ein höher gelegenes Villenviertel verwies. Die GPS-Koordinaten führten schließlich bis zu einem Gate, das ein äußerst gediegenes Areal eröffnete. Hier waren wir doch wohl auch wieder falsch? Aber nein: Wir waren richtig, wurden sogleich von den supernetten Gastgebern Amparo und Tracy willkommen geheißen und in unser Zimmer geführt. Naja, eigentlich war es ein kleines Apartement in einem separaten Gebäude mit Lavadusche außen. Wunderschön! Schade, dass wir hier nur für eine Nacht waren. Als wir unser kleines Gepäck untergebracht hatten, fuhren wir noch kurz zurück in die Stadt, um bei "Taco Bell" zu essen und in einer viel zu stark klimatisierten Pharmacy Bier und Chips zu kaufen, die wir schließlich auf der Veranda des Haupthauses mit Blick auf die Hilo Bay wegknusperten. Ein paar hier nicht wirklich beliebte Wildschweine tauchten plötzlich im Dunkeln auf. Von unserem sicheren Plätzchen aus, fanden wir sie aber putzig!

 

Wir haben hier wunderbar geschlafen und bekamen am nächsten Morgen auch noch ein fantastisches Frühstück auf der Veranda kredenzt. Es war eine der schönsten Unterkünfte, die wir bisher auf unseren Reisen hatten, weshalb ich sie hier besonders empfehle:

 

Ocean View Hilo Bay

 

1026 Kulana Kea Drive & Lawena Place

Hilo, HI 96720

 

--> buchbar bei Booking.com

 

Gleich nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns auch schon wieder von unseren Gastgebern, da auch an diesem Tag wieder viele wunderbare Sehenswürdigkeiten auf uns warteten. Doch zunächst hieß es wieder mal, eine Tankstelle aufzusuchen. Dann machten wir noch eine kleine Runde durch Hilo. Die Stadt an der Hilo Bay (=Mondsichelbucht) wurde 1778 gegründet und ist mit ca. 43000 Einwohnern nach Honolulu die zweitgrößte Stadt des Staates Hawaii. Doch ist sie angeblich auch die regenreichste Stadt der USA (komisch, dass hat man uns 2016 auch schon von Seattle erzählt...), mit dem Vorteil jedoch, dass dadurch die Pflanzen hier besonders üppig wachsen. In den Jahren 1946 und 1960 wurde die Stadt von verheerenden Tsunamis heimgesucht, an deren zahlreiche Opfer das Shinmachii Tsunami Memorial unweit des Wailoa Centers, sowie das Pacific Tsunami Museum (130 Kamehameha Ave) erinnern. Wir fuhren den Banyan Drive (ist gleichzeitig die Küstenpromenade) entlang, der von beeindruckenden Banyan Bäumen gesäumt wird, die hier von Prominenten gepflanzt wurden. Einen kurzen Stopp legten wir an den Queen Liliuokalani Gardens (49 Banyan Drive) ein. Hierbei handelt es sich um einen öffentlichen Park, der zwar den Namen der letzten hawaiianischen Königin trägt, jedoch hinsichtlich seiner Landschaftsarchitektur eher den japanischen Einwanderern entspricht. Von hier aus kann man auch einen Blick auf das Inselchen Coconut Island (Mokuloa) werfen, das über eine Fußgängerbrücke erreichbar ist. Wir warfen nur einen Blick von außen in die Parkanlage, da sie uns als nicht so lohnend erschien.

Im Park vor dem Wailoa Center stoppten wir an der King Kamehameha Bronzestatue, die erst 1997 aufgestellt wurde. Sie wurde in Italien gegossen und erst 2004 vor Ort vergoldet. Mit der Geschichte der "originalen" Kamehameha-Skulpturen (siehe dazu meinen Oahu-Bericht) hat sie nichts zu tun. 

Unser erster offizieller Stopp des Tages waren die quasi mitten im Ort gegenüber des Hilo Memorial Hospitals gelegenen Rainbow Falls im Wailuku River SP. Die Wasserfälle stürzen aus 30m in einen weiten Pool und bilden bei schrägem Sonnenlicht tatsächlich einen ihrer namensgebenden Regenbogen.

Auf dem alten Hwy 19, der jetzt als Old Mamalahoa Road ausgeschildert ist(=Pepeekeo Scenic Drive oder auch Onomea Bay Scenic Route) ließen wir Hilo schließlich endgültig hinter uns. Diese Strecke ist eine mehr als lohnende Alternative zur Fahrt auf dem Hwy 19 Richtung Akaka Falls. Die 6,5km lange Strecke führt durch eine üppig bewachsene Landschaft mit Wasserfällen, Bächen und moosbewachsenen Brücken. Wunderschön!

Am Ende der Old Mamalahoa Road sind wir doch prompt auf ein Hinweisschild reingefallen, das entweder uralt oder von einem Witzbold dort aufgestellt wurde: Jedenfalls führte es zu einem Tor, das Farmland sicherte und nicht zu unserem nächsten Ziel den Akaka Falls. Naja, wenigstens konnten wir von hier aus schon einen ersten Blick auf die Observatorien auf dem Mauna Kea werfen...

Via Hwy 220 erreichten wir dann doch noch die wunderschönen Akaka Falls, die 135m in die Tiefe fallen und schließlich im Kolekole Beach Park in den Pazifik fließen. Dann folgen die 35m hohen Kahuna Falls - vorausgesetzt, der Loop ist nicht wegen umgestürzter Bäume gesperrt, so wie es leider bei uns der Fall war. Doch auch ohne einen Blick auf die Kahuna Falls werfen zu können, war es hier wunderschön, da die Wanderung durch dichten Regenwald mit Epiphyten (=Pflanzen, die auf anderen wachsen), rotem Ingwer, Plumerien, Bananenstauden, Baumfarnen, Ti- und Hibiskuspflanzen, wilden Orchideen und hohem Bambusdickicht führte. Hier muss man unbedingt auch auf den Wegesrand achten!!!

Dann ging es wieder zurück durch das bereits auf der Hinfahrt passierte Ortszentrum Honomus, das von dem Blätterdach eines riesigen Banyan Trees dominiert wird. Der kleine Ort selbst ist nicht sonderlich sehenswert, einzig die Hongwanji Mission mit ihrer metallverkleideten Kuppel lohnt eventuell einen Stopp.

Weiter ging es auf dem Hwy 19 Richtung Waimea, wobei sich Einblicke in die Seitentäler (=Gulches) boten, deren schönstes mit riesigen afrikanischen Tulpenbäumen bei Meile 18,2 liegt. Unser nächstes Ziel war der Laupahoehoe Point, den man allerdings nicht durch den gleichnamigen Ort erreicht, sondern erst nachdem man das Tal in einem weiten Bogen umfahren hat. Auf der schmalen Stichstraße hinunter zum Meer passiert man den 1899 erbauten und 1979 restaurierten Jodo-Tempel, bevor man den Beach Park erreicht. Am Laupahoehoe Point hat man schließlich einen spektakulären Blick auf die sich an den schroffen Lavafelsen brechende Brandung.

Auf dem sogenannten "Hamakua Heritage Corridor Drive" fuhren wir weitere 43km durch sattgrüne Felder auf einem Plateau über der Küste, bis die Straße an einem Steilabbruch über dem Waipi'o Valley abrupt endete. Das Waipi'o Valley ist ungefähr 10km lang und wird von 600m hohen bewaldeten Bergwänden umrahmt. Es war einst ein heiliges Tal und Sitz der hawaiischen Könige. Es war das größte und fruchtbarste Tal der ganzen Insel mit einer Bevölkerung von mehr als 10000 Menschen, bis es 1946 durch einen Tsunami komplett überspült wurde. Einige Familien kehrten zurück bis 1979 eine erneute Flutwelle kam. Die wenigen aktuellen Bewohner wollen hier ganz für sich bleiben und sperren sich entsprechend gegen den Ausbau der schmalen Jeepstraße zur Talsohle. Das Waipi'o Valley ist der nördlichste zugängliche Punkt der Hamakua Coast, die sich von hier bis Hilo erstreckt.

Nach ca. 40km erreichten wir mit Waimea (das wegen der Verwechslungsgefahr der ebenfalls nach dem "roten Wasser" benannten Orte z.B. auf Kauai auch postalisch Kamuela heißt) das lokale Zentrum und den Hauptverkehrsknotenpunkt im Norden der Insel. Hier stoppten wir zunächst am zentralen Parker Ranch Shopping Center. Der über 900m hoch gelegene Ort steht ohnehin ganz im Zeichen der größten amerikanischen Ranch, die man ja eigentlich eher in Texas vermuten würde...

Aber nein: die Parker Ranch hat mit über 920km² Weideland, mehreren zehntausend Rindern und über tausend Pferden diesen Titel inne.

 

John Palmer Parker kam zu Beginn des 19. Jahrhunderts als 19jähriger Abenteurer nach Hawaii, wo er von König Kamehameha I. beauftragt wurde, die verwilderten Nachkommen der Rinder, die Kapitän George Vancouver 12 Jahre zuvor auf die Insel brachte, einzufangen und auf Weiden zu domestizieren. Als Gegenleistung durfte Parker sich die besten Tiere für sich selbst aussuchen. Für diese Arbeit holte er 1830 mexikanische Cowboys ins Land - die Vorfahren, der heute noch hier arbeitenden Paniolos. 1848 kaufte Parker sich mit einem Weidegebiet an den Hängen des Mauna Kea den Grundstock der Parker Ranch. Durch die Heirat der einheimischen Adligen Kipikane stieg er auch in die Führungsschicht des Königreichs auf und brachte knapp ein Zehntel der Fläche Big Islands in seinen Besitz. Die Parker Ranch blieb über Generationen in Familienbesitz, doch seit dem Tod des letzten Erben 1992 ist sie Teil einer Stiftung. 

 

Natürlich mussten wir uns auch noch die Parker Ranch Headquarters etwas außerhalb des Ortes ansehen. Hier sah man schon die Rauchwolken eines riesigen Feuers, das Teile des Weidelands erfasst hatte. Hoffentlich konnten alle Rinder und Pferde rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden...?

Von der Zufahrt zu den Headquarters aus sahen wir bereits die Straßensperrung zur Saddle Road. Das Feuer schien sich noch weiter ausgebreitet zu haben, da auch bereits einige Löschhubschrauber in der Luft waren. Da musste nun Plan B greifen und so traten wir die Weiterfahrt nach Kona durch die Kohala Mountains an. Von hier oben konnten wir sowohl die Küste als auch das Binnenland überblicken, wobei auch das erschreckende Ausmaß des Feuers deutlich wurde, dessen Rauch Richtung Meer zog.

 

Durch Farmland, das hier auch zur Kohala Ranch (der ehemals zweitgrößten Ranch der Insel) gehört, fuhren wir weiter nach Kapaau, um uns die originale King Kamehameha-Statue anzusehen. 

--> zu ihrer Geschichte siehe Oahu-Bericht "Honolulu"

Nach Kapaau folgen die wie ausgestorben wirkenden kleinen Orte Halaula, Halawa, Makapala und Niulii, die uns zu keinem weiteren Halt animierten. Auch der Kamehameha Rock (ein großer Felsblock, der vom jungen König als Kraftprobe vom Meer bis hier oben getragen wurde) war wenig spektakulär anzuschauen. An einem kleinen Parkplatz war der Highway schließlich zu Ende. Wir warfen einen kurzen Blick auf das Pololu Valley, sahen von dem halbstündigen Marsch hinunter jedoch ab.

Da hier ja sozusagen "Sackgasse" war, fuhren wir bis Kawaihae auf gleicher Strecke zurück und schließlich via Hwy 19, in einiger Entfernung parallel zur Küste durch karge Lavafelder Richtung Kailua-Kona. Was waren wir froh, uns für den Abstecher nach Kapaau entschieden zu haben, denn der Rückstau alleine in die Richtung von Kona via Saddle Road nach Waimea war enorm.

Ach so: Nicht, dass noch jemand denkt, wir hätten den ganzen Tag nichts mehr zu uns genommen!? Natürlich sind wir in Waimea noch beim goldenen M eingekehrt. Das Angebot auf den Hawaii-Inseln ist aber auch zu verlockend:

Nach einem langen Tag mit viel Fahrerei, war mein Mann froh, die hoteleigene Lagune ganz für sich alleine zu haben, da sie wegen einer Hochzeit am Strand gesperrt war. Da von einer Hochzeitsgesellschaft allerdings nichts zu sehen war, hüpfte er trotzdem ins Wasser. Ich war dafür schon etwas zu müde.

Aller Müdigkeit zum Trotz aßen wir aber noch im Hotelrestaurant "Don the Beachcomber" die "Hawaiian Luau"-Platte mit Kokosreis, rohem Fisch und Poi (was ganz widerlich schmeckt). Danach kosteten wir noch 4 MaiTai-Tasters, die hingegen mundeten (aber sie waren ja auch vom amtierenden MaiTai-Meister zubereitet)!

Mit einem wunderschönen Sonnenuntergang ging auch dieser ereignisreiche Tag zu Ende!

Auf dem Mauna Kea, dem höchsten Berg der Welt...?

Am 08.JUli machten wir uns zunächst gut 100km auf den Weg zum Mauna Kea, dessen Name (= Weißer Berg) sich auf den auch weit über den Winter hinaus schneebedeckten Gipfel bezieht. Und das in den Tropen! Auf dem Weg zum Onizuka Center sahen wir einige tote Ziegen auf und an der Straße. Auf dem Daniel K. Inouye Hwy schien es eine ganze Ziegenfamilie mit kleinem Zicklein erwischt zu haben. Meine Laune war ob des traurigen Anblicks schlagartig im Keller. Zum Glück sahen wir schon bald darauf ein paar putzmuntere Nenes, was meine Stimmung wieder etwas hob. Auf der Mauna Kea Acces Road (= John A. Burns Way) erreichten wir schließlich das Ellison S. Onizuka Center for International Astronomy in knapp 3000m Höhe, wo man sich mindestens eine halbe Stunde lang akklimatisieren soll. Infotafeln warnten vor dem Befahren der folgenden Strecke ohne 4-wheel-drive und vor Geisterkühen. Zudem besteht dort kein Alamo-Versicherungsschutz!!! Wir setzten unsere Fahrt trotzdem fort und befanden uns bei MM 8 bereits auf 4200m Höhe. Nach einigen Meilen Schotterstraße, auf der wir für jedes Auto, dass uns nicht entgegenkam dankbar waren, ging diese wieder in eine  bis zum Gipfel asphaltierte Straße über. Mir ist absolut unverständlich, wie scheinbar nicht wenige Menschen auf die Idee kommen können, hier zum Sonnenuntergang gucken hinaufzufahren und in entsprechender Dunkelheit wieder hinunter. Mir machen da nicht nur die Geisterkühe (=schwarze Kühe, die plötzlich auf der Straße stehen können) Angst...

 

Übrigens gibt es hier auf dem Gipfel den etwa 4mm langen Waikua-Käfer, der hier trotz des allnächtlichen Nachtfrosts überlebt, da er eine Art Frostschutzmittel im Körper hat. Er ernährt sich von Insekten, die der Wind hinauftreibt und die hier letztlich erfrieren. Der Waikula-Käfer saugt diese schließlich aus. Cleveres Kerlchen!

 

Durch die klare Luft, die Dunkelheit und die gute Anbindung sind ideale Bedingungen für die Himmelsbeobachtung gegeben, weshalb hier einige der größten Teleskope der Welt stehen. Für 1,2 Mrd. Dollar wollen amerikanische und kanadische Konsortien bis 2018 das weltweit größte und fortschrittlichste optische Teleskop auf dem Mauna Kea errichten: das "Thirty Meter Telescope", das sogar eine zehnmal bessere räumliche Auflösung als das Hubble-Teleskop im Orbit bieten soll. 

Das Keck I Teleskop (der 10m große, aus 36 Segmenten zusammengesetzte Spiegel ist Herzstück eines der größten optischen Teleskope der Welt) und das japanische Subaru Teleskop verfügen über eine Besucher-Galerie und Toiletten. Allerdings sind sie ab 16.00Uhr geschlossen. Keck I (vom amerikanischen Öl-Tycoon Myron Keck gesponsert) und Keck II gleichen sich komplett und fangen die Lichtsignale fernster Galaxien ein. Das Observatorium wird gemeinschaftlich von der University of Hawaii (die Leitung des Institute for Astronomy hat hier seit 2011 der deutsche Astrophysiker Dr. Günther Hasinger) und der Nasa unterhalten. Da hier noch fleißig gebaut wurde, es sehr kalt und die Luft doch äußerst dünn war, traten wir schon bald den Rückweg an. Sonnenuntergang gucken wir nicht nur zu unserem eigenen Schutz dann doch lieber unten am Strand...

 

(waren wir gerade wirklich auf dem höchsten Berg der Welt?

Der offiziell höchste Berg der Welt ist ja der Mount Everest mit 8848m. Zählt man die Höhenmeter dazu, die beim Mauna Kea unter dem Wasser liegen, kommt dieser auf 10205m, wovon jedoch nur 4214m über dem Meeresspiegel liegen. Nimmt man also den Fuß eines Berges als Bezug, ist der Mauna Kea die höchste Erhebung der Welt!)

 

 

Heil wieder unten angekommen, fuhren wir erst einmal Richtung Waimea, da laut GPS tatsächlich erst dort die nächste Tankstelle sein sollte. Die steile Schotterpiste hatte aber auch eine Menge Sprit gekostet... Heute war die Saddle Road wieder freigegeben, so dass wir doch noch in den Genuss der kurvigen Piste kamen. Schon bald konnte man das Ausmaß des großen Feuers am Vortag sehen: Eine riesige Fläche Farmland der Parker Ranch war schwarz und auch jetzt flog noch ein Löschflugzeug und hielt die Feuerwehr Brandwache. 

Damit sich die Fahrt nach Waimea außer zum Tanken noch etwas mehr lohnte, gönnten wir uns noch eine Lobster Roll bei McDonald's und fuhren wieder an die Kohala Coast, wo wir die gut "versteckten" Strände anschauen wollten.

Hier z.B. der Hapuna Beach SP (= Waialea Bay), Abfahrt an MM 69, mit dem schönsten weißen Strand der Insel (= Kawaihae Beach).

 

Da wir jedoch keine Lust hatten, für einen Kurzbesuch für Parken und Strandzugang zu bezahlen, fuhren wir noch ein Stück staubige Piste weiter, wo wir schließlich gratis (naja, wir warfen eben einfach kein Geld in den Automaten) zu einem schmalen Strand gelangten. Hier war es mir jedoch etwas zu voll und auch zu schattig...

Wieder auf der Küstenstraße nahmen wir als nächstes die Abfahrt Mauna Lani zum Gelände des "Fairmont Orchid Hotel". Durch Ahi-Lavafelder ging es schließlich über das schöne Hotelgelände zu einem Salt&Pepper-Beach, dessen schöne Schwarz-Weiß-Kontraste durch die Schichten aus Lava und Korallensteinen entstehen. 

Weiter die Küste Richtung Kona entlang, vorbei an imposanten Hotelanlagen und Golfplätzen, stoppten wir erneut an einem großen Parkplatz, der zu einem weiteren Strand führte. Direkt an einem "Do not feed the Cats"-Schild fütterte ein älteres Ehepaar gerade unzählige arme Kätzchen, die sich erstaunlich friedlich über das Futter hermachten und sogar einem frechen Mungo etwas übrig ließen. Ein kleines rotes Kätzchen mit nur einem Auge erinnerte uns sehr an unseren weitaus wohler aussehenden Kater zu Hause... Arme Tiere!!! 

Letzter Stopp nach abenteuerlicher Fahrt auf unbefestigter Strecke durch schroffe Lavafelsen war die Mahai-ula Bay, die über den Abzweig Kekaha Kai State Park vom Highway aus zu erreichen ist. Auch hier gab es einen nahezu menschenleeren Strand, an dem man es (bei mehr Sonnenschein) durchaus auch länger aushalten könnte!

Am späten Nachmittag waren wir wieder am Hotel, wo dieses Mal tatsächlich eine Hochzeit stattfand, so dass mein Mann zum ersten Mal mit dem Pool vorlieb nehmen musste. Zu Abend aßen wir im "Outback Steakhouse". Danach gönnten wir uns noch einen Cocktail im "Huggo's on the Rocks" unweit des Hotels. So ging auch unser Aufenthalt auf Big Island zu Ende. Damit es am nächsten Tag kein böses Erwachen am Flughafen gab, checkten wir noch akribisch unsere Abflugzeiten und mussten dann auch schon wieder packen...

Kommentare: 35
  • #35

    Katrin (Mittwoch, 09 Mai 2018 10:52)

    Hallo Birgit,
    vielen Dank für das Lob. Na, da werde ich doch gleich mal neugierig auf deine Seite gucken!

    Herzliche Grüße und viel Spaß beim weiteren Planen, Schreiben und Gestalten!

  • #34

    Birgit Sievers (Dienstag, 08 Mai 2018 20:02)

    Tolle Seite. Tolle Berichte. Witzig geschrieben. Wir waren 2017 das erste Mal in den USA(Südwesten) und uns hat das USA Fieber gepackt. 2020 soll es wieder rüber gehen. Deine Seite hat mich dazu insperiert auch eine eigene Webseite zu machen. Schau doch mal vorbei unter www.sievers-reisebereichte.de. Ich würde mich freuen. Freue mich auf weitere Berichte von Dir

    Grüße aus Norddeutschland von Birgit

  • #33

    Fritz Hornung (Mittwoch, 11 April 2018 18:30)

    Hallo Katrin,
    da ich eine Reise an die Ostküste der USA mache möchte habe ich Deine Seite entdeckt
    und den Bericht gelesen (Super) tolle Reise toller Bericht. Meine Frage an Dich hast Du noch den
    Routenplan, wo würdest Du sagen muss nicht sein und wo ein oder zwei Tage länger bleiben.
    Im Voraus vielen Dank für Deine mühe und einer Nachricht von Dir. E-Mail: F.Hornung@t-online.de
    Mit freundlichen Grüßen Fritz

  • #32

    Katrin (Sonntag, 04 März 2018 15:52)

    Hallo Heike,
    vielen Dank für dein Lob! Lustig, dass wir zur gleichen Zeit am gleichen Ort quasi am anderen Ende der Welt waren. Wer weiß: Vielleicht sind wir uns sogar begegnet? Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Spaß beim Lesen und noch viele schöne Reisen in unser gemeinsames Lieblingsland!

  • #31

    heike (Freitag, 02 März 2018 10:47)

    Aloha Katrin, wir sind auch USA Fans und waren letztes Jahr ebenfalls das erste Mal auf Hawaii. Ich bin immer noch dabei deinen Reisebericht zu lesen (habe mit BI angefangen) und finde ihn echt super! Du hast dir megaviel Mühe gemacht und ausser tollen Bildern auch viel Wissenswertes geschrieben. WOW! Weißt du was total lustig ist: wir waren zur selben Zeit auf BI wie ihr! Sind auch am 4.7.2017 zum Sundowner gelandet (haben zumindest das Feuerwerk noch geschafft wenn auch keine Parade) und am 5ten Juli sind wir die identische Strecke gefahren wie ihr!!!! Ich bin leider immer noch dabei meine Fotobücher zu erstellen ….
    VG Heiki


  • #30

    Katrin (Freitag, 16 Februar 2018 17:37)

    Hallo Gabi,
    vielen Dank für dein Lob. Ich wünsche euch eine fantastische Reise. Obwohl: Zum 8.Mal nach Maui zu reisen ist ja schon irgendwie eine Frechheit :)

  • #29

    Gabi (Freitag, 16 Februar 2018 11:04)

    Hallo Katrin,
    ich kann mich nur anschließen, ein wirklich sehr schöner Bericht.
    Wir, mein Mann und ich fliegen auch im Mai nach Hawaii. Zuerst 4 Tage Big Island und dann zum 8. Mal nach Maui.

  • #28

    Katrin (Freitag, 16 Februar 2018 10:56)

    ?

  • #27

    fasffa (Freitag, 16 Februar 2018 10:08)

    ggasdfsdc

  • #26

    Katrin (Montag, 15 Januar 2018 15:23)

    Vielen Dank für das Lob! Ich wünsche eine tolle Reise im Mai!

  • #25

    SteffiSteffi (Sonntag, 14 Januar 2018 16:48)

    Toller Beitrag und wunderschöne Bilder. Es ist fast unsere Route für Mai. Bin jetzt sehr gespannt.

  • #24

    Katrin (Freitag, 12 Januar 2018 21:25)

    Lieber Dennis,
    dein Lob war mein Ansporn... :) Ich wünsche euch eine fantastische Reise!

  • #23

    Dennis (Mittwoch, 10 Januar 2018 16:56)

    Frohes Neues =)

    Da ist der Bericht ja "endlich" fertig =) Wirklich schön. Da hat sich das warten gelohnt. Vielen Dank für deine Mühe und deine detaillierten Beschreibungen. Vor unserem Urlaub werde ich den Bericht sicherlich noch das ein oder andere mal lesen. Spätestens auf den schier endlosen Flügen um nach Hawaii zu kommen.

    LG

  • #22

    Katrin (Freitag, 22 Dezember 2017)

    Hallo Dennis,
    vielen Dank für das Lob! Da gratuliere ich ja jetzt schon erstmal zur Hochzeit und der tollen Reise, die ihr vor euch habt. Bei uns ist so viel Außerplanmäßiges geschehen, dass ich mit meinem Reisebericht total hängen geblieben bin. Ich hoffe, in den Weihnachtsferien mal etwas weiter zu kommen :) Nicht schimpfen, wenn es länger dauert...
    Dir/euch auch frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr, das ja viel Schönes für euch bringt!

  • #21

    Dennis (Donnerstag, 21 Dezember 2017 12:06)

    Hallo,

    wirklich sehr toller und detaillierter Bericht. Bei uns gehts im im April für 3 Wochen auf die gleichen Inseln. Honeymoon =)
    Darf man fragen, wann der Bericht über Maui folgt ?;-)

    LG und schöne Feiertage

    Dennis

  • #20

    Katrin (Montag, 24 Juli 2017 09:52)

    Lieber Hartmut,
    vielen Dank für das Lob! Ich wünsche euch einen wunderschönen Urlaub!

  • #19

    Hartmut (Freitag, 21 Juli 2017 13:01)

    Hallo Katrin,

    mit Freude habe ich gerade Deinen Reisebericht vom Osten Kanadas gelesen. Bei uns geht´s in ein paar Tagen los. Großes Kompliment für Deine Reiseseite.
    Liebe Grüße aus Braunschweig
    Hartmut

  • #18

    Katrin (Sonntag, 19 Februar 2017 12:51)

    Nochmal hallo Volker,
    gerade habe ich doch gesehen, dass ich natürlich auch schon auf deiner informativen Seite war, um Informationen über Strände auf Hawaii zu bekommen.

    Vielen Dank dafür!

  • #17

    Katrin (Sonntag, 19 Februar 2017 12:42)

    Hallo Volker,

    vielen Dank für deine nette Rückmeldung. Ja, ich bin gerade noch in der Planung, obwohl die Eckdaten natürlich schon stehen. So werden wir uns Oahu, Kauai, Big Island und Maui anschauen. Der Open doors-Helikopterflug auf Kauai ist auch bereits gebucht, der Sonnenaufgang am Haleakala auf Maui fest eingeplant und auch sonst habe ich hoffentlich dank Lala und anderer guter Seiten nichts vergessen...!

    Ganz herzliche Grüße,
    Katrin

  • #16

    Volker (Samstag, 18 Februar 2017 21:55)

    Hallo Katrin,

    ich habe Deine schöne Seite bei Lala entdeckt. Wollte gerade den Hawaii Bericht lesen, doch wurde ich dort daran erinnert, daß Du bei Lala von der Reiseplanung geschrieben hast. :-) Ich wünsche Euch einen schönen Urlaub. Welche Inseln habt Ihr denn eingeplant?

    Viele Grüße von Volker

  • #15

    Katrin (Mittwoch, 04 Januar 2017 13:58)

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß in Florida!!!

  • #14

    Ramona (Mittwoch, 04 Januar 2017 08:00)

    Liebe Katrin
    Vielen Dank für Deine Rückmeldung. :) Ich werde es bei der Julia Street versuchen. Natürlich steht auch eine Fahrrad Tour auf unserem Programm.. dann werde ich das süsse Rosa Haus sicherlich finden. :)
    Liebe Grüsse aus Zürich :)

  • #13

    Katrin (Dienstag, 03 Januar 2017 21:39)

    Hallo Ramona,
    da wir 2007 nur zufällig an dem kleinen rosa Haus vorbeigekommen sind, kann ich dir leider die Adresse nicht nennen. Da im Hintergrund das Key West Lighthouse ( 938 Whitehead Street ) zu sehen ist, muss es in einer der kleinen Nebenstraßen stehen. Ich würde bald sagen, es ist die Julia Street, weiß es aber leider wirklich nicht. Zum Glück ist Key West aber sehr überschaubar und mit einem Fahrrad (z.B. von "Eaton Bikes") schnell und gründlich an einem Nachmittag abzufahren. Viel Erfolg!

  • #12

    Ramona (Dienstag, 03 Januar 2017 15:07)

    Hallo Katrin
    Bin gerade durch googeln auf deine Seite gestossen. Weisst du noch per Zufall an welcher Strasse das Rosa Haus in Key West anzutreffen ist? :) Ich muss dieses Haus unbedingt sehen. ;)
    Liebe Grüsse Ramona

  • #11

    Katrin (Donnerstag, 27 Oktober 2016 18:21)

    Danke Petra. Es freut mich sehr, dass dir die Seite gefällt!

  • #10

    Petra (Sonntag, 23 Oktober 2016 19:45)

    Eine ganz tolle Seite mit schönen Bildern und Infos zu den Reisen. Es gibt zwar viele Reiseberichte im Web aber diese gehört zu den besseren!!Liebe Grüße aus Mainz und weiter so

  • #9

    Katrin (Samstag, 23 April 2016 16:18)

    Hallo Harald,
    danke für das Lob. Mit Sandflöhen hatten wir noch nie Probleme, mit Moskitos nur bis zu der Erkenntnis, dass man doch lieber das Schutzspray aus den USA benutzen sollte... 2012 habe ich mich auf einer Rasenfläche mit (vermutlich) Ameisen angelegt, was sehr unangenehm war. In solchen Fällen hilft jedoch die in den USA sogar in den meisten Supermärkten erhältliche Cortizone 10-Salbe.

  • #8

    Harald (Sonntag, 17 April 2016)

    Hallo,
    dein Bericht ist ja super, nur eine Frage: Gab es Probleme mit Sandföhen oder No see ums? Ihr seid ja sehr USA-erfahren.

  • #7

    Klaus (Mittwoch, 02 März 2016 12:56)

    Eine Rundreise durch die US-Weststaaten ist schon eine tolle Sache! Wir haben auch das Castle Marne besucht (allerdings ohne Schreck beim Frühstück), es kommt in unserem Artikel zu besonderen Unterkünften vor, der vielleicht auch deine Leser interessiert:
    http://willkommenfernweh.de/besondere-unterkuenfte-weststaaten/

  • #6

    Katrin (Donnerstag, 11 Februar 2016 08:13)

    Hallo Namensvetterin, ich stöbere nun schon den zweiten Tag auf deiner Seite herum und finde immer wieder was neues. Toll gemacht. Unser nächster Trip steht zwar erst in zwei Jahren an aber Anregungen hast du viele für uns! Freue mich schon auf den nächsten Reisebericht!

  • #5

    Sascha (Freitag, 20 Februar 2015 13:46)

    Super! Deine HP hat mich gerade verzaubert! So tolle Bilder und deine Texte dazu- einfach herrlich! Habe die Seite abgespeichert! Sehr toll!

  • #4

    Jens (Samstag, 01 Februar 2014 22:01)

    Eine wirklich tolle Seite und Leistung...
    Kompliment Katrin... Weiter so...!!!

  • #3

    Eva (Samstag, 29 Juni 2013 21:42)

    Herrlisch!!!!

  • #2

    Lara (Donnerstag, 27 Juni 2013 23:29)

    ... tolle Fotos, tolle Geschichten,toller Mensch...
    Fotografieren und Reisen planen, das solltest Du zu Deiner Hauptaufgabe machen.
    Ich wünsche Dir einen schönen Trip und pass' auf Dich auf!
    Ich drücke dich ganz doll,
    Dein Patenkind (dessen ersten Amerikatrip du in 2 Jahren planen wirst :-) )

  • #1

    Lea (Dienstag, 11 Juni 2013 20:32)

    Hallo Katrin, ich war so neugierig und musste gleich mal schauen... Tolle Website und tolle Geschichten. Hier hab ich einiges zu lesen... Hoffentlich lernen wir uns am Samstag kennen. Gruß Lea


Alle Reisen wurden mit Unterstützung des

 

TUI ReiseCenter  (Veerßer Straße 33  in 29525 Uelzen) gebucht.