Maui no ka oi ?

Am 09.Juli starteten wir recht entspannt zum nur 12 km entfernten Keahole-Kona Flughafen auf Big Island. Da wir uns ja am Abend zuvor noch einmal vergewissert hatten, dass sich an den Flugzeiten nichts geändert hat, sollten uns keine unangenehmen Überraschungen erwarten. So war es zum Glück auch! Und so warteten wir nach dem Aufgeben unseres Gepäcks nicht allzu lange auf dem schönsten Flughafen, den wir bisher gesehen hatten auf unseren Abflug zur nächsten Insel. Der Wartebereich war wie alles auf diesem für die Größe der Insel erstaunlich kleinen Airport offen und quasi unter freiem Himmel, hawaiianische Musik kam aus den Lautsprechern und unser Flugzeug wartete unter Palmen. Schon bald ging es zu Fuß zur Maschine und schließlich nach Maui!

Nach einem kurzen Flug erreichten wir schließlich die letzte Station unserer Reise. Mit seiner Fläche von 1883 km² ist Maui die zweitgrößte Insel des Archipels. Wegen der durch Erosion entstandenen flachen Landbrücke zwischen Mauna Kahalawai und dem Haleakala wird Maui auch als "The Valley Isle" bezeichnet, da die Landbrücke von den beiden Bergregionen aus wie ein Tal aussieht. Genau genommen ist Maui das, was von den Schildvukanen Halekala (3055m) in Ost-Maui und Puu Kukui (1764m) in West-Maui aus dem Wasser ragt. Zuerst hatte sich der Puu Kukui gebildet, danach stieg der Haleakala aus dem Pazifik auf. Die Lücke zwischen den Vulkanbergen wurde von Lava gefüllt, wobei das Central Valley entstand. Da der Westteil der Insel länger der Erosion ausgesetzt war, ist er nicht nur niedriger, sondern auch reicher an Tälern als der jüngere Ostteil. Regenmengen von 11200mm pro Jahr sorgen für eine üppige Vegetation. Die nur wenige Kilometer entfernte Westküste ist hingegen äußerst trocken. Auch gibt es hier die schönsten Sandstrände und deshalb auch die meisten Hotels. Der Ostteil wird vom Haleakala dominiert, der auf seiner Nord- und Ostseite den Wolken den Weg versperrt, welche hier abregnen.

 

Ihren Namen hat die Insel nach dem Halbgott Maui bekommen, da die Polynesier glaubten, dass dieser das Eiland mit einem Angelhaken aus dem Meer gezogen hat.

 

In alt-hawaiianischer Zeit war Maui das eigenständige Königreich eines großen Inselvolkes, das sich dagegen wehrte, Teil des Reiches von König Kamehameha I. zu werden. Erst nach erbitterten Schlachten in den Jahren 1790 und 1802 gelang ihm die Eroberung. Kamehameha I. machte Lahaina zur Hauptstadt seines gesamten Reiches. Erst 1845 wurde der Regierungssitz nach Honolulu verlegt.

 

Die Einheimischen - und hier gibt es mehr Alt-Hawaiianer mit polynesischen Vorfahren als auf den anderen Inseln - sagen: 

 

Maui no ka oi => Maui ist die beste Insel!

 

Na, schauen wir mal...

 

Nachdem wir unser Gepäck in Empfang genommen hatten, ging es erst einmal wieder zur Alamo-Station, wo wir uns dieses Mal keinen (!) Jeep Cherokee, sondern einen GMC aussuchten. Dann fuhren wir 40km vom Flughafen zu unserem "Ka'anapali Beach Hotel" kurz hinter Lahaina, wobei wir die Nachbarinseln Lanai und Molokai sehen konnten.

Auf Höhe Lahainas deckten wir uns an einem Shoppingcenter erstmal wieder mit Getränken ein. Auf dem Parkplatz trafen sich - wie so oft in den USA am Wochenende - ein paar Autoliebhaber, um ihre Schätzchen zu präsentieren. Ich habe unseren Leihwagen einfach mal dazwischen gemogelt...

Als wir unser Hotel erreichten, waren wir sehr angenehm überrascht: die Hotelanlage war sehr schön, das Zimmer geräumig und der Strand direkt vor der Tür. Sogar eine Flasche Sekt und ein persönliches Anschreiben begrüßten uns im Zimmer. In diesem Haus wurde besonderer Wert auf hawaiianische Traditionen gelegt und so hätten wir uns nachmittags im Hula-Tanzen, Lei-Flechten, Ananas-Schnitzen oder Pflanzen-Bestimmen ausprobieren können, doch waren unsere Tage dafür schon im Voraus zu verplant...

Ka'anapali Beach Hotel

2525 Ka'anapali Pkwy

Lahaina, HI 96761

Unseren ersten Tag auf Maui verbrachten wir in der schönen Hotelanlage bzw. am angrenzenden Ka'anapali Beach. Den natürlichen Schlusspunkt dieses knapp 5km langen Strandabschnittes bildet der vulkanische "Black Rock" (=Puu Kekaa), der direkt am "Sheraton Maui Resort & Spa" liegt. Hier findet allabendlich zum Sonnenuntergang das Fackelspringen statt, wobei es sich um die Nachstellung einer Heldentat des verehrten Königs von Maui, King Kahekili, handelt. Wir planschten die meiste Zeit im Wasser oder genossen den Blick über den Paiolo Channel zur 14km entfernten Insel Molokai.

Nach dem wilden Geplansche aßen wir noch lecker Hawaiianisch im hoteleigenen "Tiki Terrace" Restaurant. Das Essen war um einiges besser, als das im Kona Hotel (nur Poi muss wohl scheußlich schmecken...). Zudem spielte die Hotelband auch noch hawaiianische Lieder. Zum Sonnenuntergang (der hier schon immer gegen 19.00Uhr ist) kam der Fackelanzünder und tutete in seine Muschel. Wunderschön! 

Sonnenaufgang auf dem Haleakala

Das Zubettgehen hatte sich gar nicht gelohnt, da wir mitten in der Nacht schon wieder aufstanden. Knapp 100km lagen vor uns, was eigentlich nicht viel ist, aber ein Großteil der Strecke führte durch völlige Dunkelheit und auch noch die schmale und kurvige Haleakala Crater Road auf der anderen Seite der Insel hinauf. Natürlich mussten wir in Kahului erstmal eine falsche Abfahrt nehmen und zum Flughafen fahren, wo man gar nicht so leicht wieder wegkam, da das Navi die neue Zufahrt noch nicht kannte... Zum Glück war außer uns noch kaum jemand unterwegs! Das Navi führte uns am zufällig entdeckten "Haleakala NP"-Schild vorbei durch ein Wohngebiet am Fuße des Haleakala. Immer noch waren wir scheinbar die einzigen Verrückten, die mitten in der Nacht auf 3000m Höhe fahren wollten. Doch irgendwann erreichten wir tatsächlich ein Kassenhäuschen, vor dem sich schon ein kleiner Rückstau gebildet hatte. Schienen wir also doch richtig zu sein und zudem nicht die einzigen Irren, die im Urlaub freiwillig auf ihren Schlaf verzichten...!? Hätten wir nicht vorab ausführlich recherchiert, wäre unser nächtlicher Ausflug an dieser Stelle auch schon wieder beendet gewesen. Denn...  

 

Achtung!!!

 

Seit Februar 2017 muss man sich im Haleakala NP zum Sonnenaufganggucken anmelden!!  

 

Tut man es nicht (am besten 2 MOnate vorher auf der www.nps.gov Seite), ist an eben dieser Rangerstation der Ausflug zu Ende. Allerdings macht dies auch durchaus Sinn, da so nicht mehr Autos zum Summit Parking fahren, als dort überhaupt Parkplätze sind. Einfach so am unbefestigten Rand parken oder rückwärts rangieren ist dort oben nämlich tatsächlich lebensgefährlich. Nur schade, dass die Reiseveranstalter einen nicht rechtzeitig darauf hinweisen...

 

Haleakala heißt "Haus der Sonne", was auf die Legende des Halbgottes Maui zurückgeht, der die viel zu schnell vorüberziehende Sonne mit seinem Lasso einfing, sie in den Krater zog und erst wieder freiließ, nachdem sie versprach, künftig langsamer über das Firmament zu ziehen, so dass die Menschen mehr Zeit für ihr Tagwerk haben. Auch bestatteten die alten Hawaiianer hier ihre Häuptlinge und warfen die Nabelschnüre der Neugeborenen in den Krater, damit die Kinder einmal stark und tugendhaft würden. Viele Relikte aus dieser Zeit sollen hier oben noch zu sehen sein; doch soll das schönste Schauspiel der Sonnenaufgang sein, von dem schon Mark Twain begeistert war:

 

"...die Boten des neuen Tages erschienen im Osten. Eine wachsende Wärme strömte über den Horizont und bald tauchte die Sonne auf und schaute über das Wolkenmeer, warf Streifen rötlichen Lichts darauf, ließ seine Spitzen und Wogenkämme erröten, färbte die schattigen Wellentäler dazwischen mit Purpur und verklärte die massigen Dunstpaläste und Kathedralen mit dem verschwenderischen Glanz aller Mischungen und Kombinationen satter Färbungen. Es war das erhabenste Schauspiel, das ich je erlebt habe, und die Erinnerung daran wird mich wohl nie verlassen."

Der Sonnenaufgang war wirklich schön, aber ob ich deswegen noch einmal mitten in der Nacht dort hoch fahren würde, halte ich für unwahrscheinlich. Es war dort eisekalt und windig und zu allem Überfluss waren auch noch die Toiletten gesperrt, was in der Kälte auch kein Geschenk war, zumal wir noch 2 Stunden auf die Sonne warten mussten. Als wir dachten sie endlich zu erahnen, erklärte der Ranger, dass der orangefarbene Streifen am Horizont Schwefelstaub des Kilauea auf Big Island sei. Als die Sonne dann gegen kurz vor 5am tatsächlich sichtbar wurde, stimmte der Ranger ein Lied zum Begrüßen des neuen Tages an. Wunderschön! Man hätte Kälte und volle Blase fast vergessen können, hätten nicht zwei Rentnerpaare neben uns die ganze Zeit laut gequatscht... Als mit dem Erscheinen der Sonne, die Menschen wieder zu ihren Autos gingen, wies der Ranger noch darauf hin, dass man hinter dem Parkplatz den Schatten des Kraterrands sehen könne. Tatsächlich!

 

Was wissen wir noch über den Haleakala NP zu berichten?

Er fällt auf einer Distanz von 12km über 3000 Höhenmeter bis zum Meer ab und reicht damit von einer subalpinen Zone bis zum subtropischen Regenwald.

Der Haleakala ist der größte schlafende Vulkankrater der Welt, dessen letzte Eruption ca. 1790 war, weshalb er als schlafend und nicht als erloschen gilt. Er ist fast 13km lang, über 4km breit und 900m tief. Die Gipfelregion liegt in einem sogenannten äolischen Ökosystem, was bedeutet, dass es vor allem durch den ständigen Wind geprägt wird, der Fluginsekten wie z.B Bienen keine Chance lässt. Die Befruchtung der wenigen Pflanzen erfolgt durch flugunfähige Motten und Fliegen, deren Flügel "wegevolutioniert" wurden. Nur hier und am Puu Kukui (West-Maui) kommt in Höhen zwischen 2100m und dem Gipfel das Silberschwert vor. Wie Sonnenblumen und Chrysanthemen gehört es zur Familie der Compositae. Die alten Hawaiianer nannten die endemische Pflanze Ahinahina. Nach 5 bis 20 Jahren Wachstum erzeugt das Silberschwert seine etwa 100 bis 500 Einzelblüten, die auf einem bis zu 3m hohen Stamm gedeihen und wirft Samen. Anschließend stirbt die Pflanze, denn jedes Silberschwert blüht nur einmal. Einige traurige Pflänzchen sahen wir an den Park Headquarters & Visitor Center auf etwas über 2000m, wo zudem wenigstens die Damentoiletten offen waren.

Säugetiere gibt es in dieser Höhe nicht, doch lebt hier das hawaiianische Wappentier - die Nene-Gans. Außerdem ist der Krater Brutplatz der Hawaiischen Sturmvögel, von deren 500 noch existierenden Paaren rund 400 in Höhlen im Lavageröll des Haleakala nisten.

 

Nirgendwo sonst auf der Welt kann man vom Meer aus direkt auf einen Dreitausender hinauffahren. Von hier sieht man im Süden sogar fast immer die Gipfel des Mauna Kea und des Mauna Loa auf Big Island. Etwas weiter unten genossen wir den Blick über das Valley bis zu den West-Maui Mountains. Die übrigen Overlooks und Trails ließen wir aus. Uns zog es jetzt in wärmere Gefilde...

Im rustikalen Makawao legten wir noch einen Tankstopp ein. Der Ort war einst für die in Portugal angeworbenen Cowboys des Upcountry - den Paniolos - gegründet worden und sieht tatsächlich ein bisschen aus wie aus einem WildWest-Film.

Und weil wir schonmal auf dieser Seite der Insel waren und es noch sehr früh war, beschlossen wir gleich noch die nächste (ursprünglich für einen anderen Tag geplante) große Tour anzuhängen...

Auf der Road to Hana

Die 1927 erbaute Küstenstraße gehört zu den weltweit schönsten Landschaftsstrecken und wird deshalb auch als "Highway to Heaven" bezeichnet. Der Hana Highway beginnt in Kahului als breiter Hwy 36, führt über Spreckelsville und Paia und ebenfalls noch wenig kurvenreich und gut ausgebaut an Pauwela und Kui'aha vorbei, bis er nach MM16 endet. An der Malika Bay biegt Hwy 36 ins Landesinnere ab. Hinter MM15 und vor der Kakipi Gulch zweigt Hwy 365 rechts nach Makawao ab. Genau von dort aus erreichten wir nun die Kreuzung Hana Highway / Kaupakalua Rd (Hwy 365), wo sich MM 0 und damit der Beginn der Hana Road, die hier die Nummer 360 bekommt, befindet. Dies ist die eigentliche und einzig wahre Road to Hana, die bis 430 m über dem Meer quasi in den Regenwald hineingeschnitten wurde. Auf 83,5km geht es über ca. 600 Haarnadelkurven und ca. 50 einspurige Brücken die schroffe Ostküste entlang.

 

Nach etwa 3,3km (MM2) gelangt man zur Hoolawa Bridge, wo sich auch einer von vielen Fruit stands befindet. Hier beginnt der ca. 1,5 km lange Trail zu den Twin Falls. Ferner geht Von hier aus nach weiteren 1,5km (ungefähr bei MM3) links die Huelo Rd ab. Das "Königszeichen" weist den Weg zur kleinen unscheinbaren Kaulanapueo Church aus dem Jahr 1853. 

 

Kurz nach dem Örtchen Kailua (ca. MM4) ist ein kleiner Hain von Painted Eukalyptus. Bei MM 8,4 sollte man rechts vor der einspurigen Brücke versuchen, einen Parkplatz zu bekommen, da sich hier ein fantastischer Blick über ein überwuchertes Tal hinweg bis zum Meer bietet. Auf der Bergseite sind auch noch die Reste eines Bewässerungssystems mit zwei Tunneln zu sehen (aus dem Jahr 1878 zur Bewässerung von Karl Spreckels Plantage in Spreckelsville). Leider hatten wir stets wenig Erfolg bei der Parkplatzsuche...

 

Weiter führt die Straße zwischen Bambuswald und Feldern weiter zum privaten, botanischen Garten "Garden of Eden" (10600 Hana Hwy, Haiku) bei MM10,5, den man für $15 sowohl mit dem Auto durchfahren als auch zu Fuß erkunden kann. Bei der nächsten Haarnadelkurve kommt man zu den 10m hohen Puohokamoa Falls, wo man nicht weit entfernt bei einem weiteren Wasserfall parken kann. Ein paar hundert Meter weiter (kurz hinter MM12) geht es rechts zum Parkplatz des Kaumahina State Parks mit sanitären Anlagen und einer Panorama-Aussicht auf die Küste mit der Honomanu Bucht. Etwa bei MM14,4 bietet sich an mehreren Punkten ein schöner Rückblick auf die fast überwucherte Straße und die Bucht. Immer vorausgesetzt, dass man eine Haltemöglichkeit findet...

Bei MM16 kann man bei einem Stopp am Keanae Arboretum einen Spaziergang in eines der üppig überwucherten Seitentäler unternehmen. Der Eintritt ist kostenlos, doch soll das Arboretum kaum noch gepflegt werden.

Kurz hinter dem Arboretum biegt bei MM16,3 nach links die Stichstraße zur Keanae Peninsula ab. Diese Halbinsel entstand, als noch große Mengen Lava vom Haleakala Krater herunter durch ein Tal nach Osten flossen und hier das Meer erreichten. Die Polynesier nutzten den fruchtbaren Vulkanboden, um Taro anzupflanzen. Das Dorf Keanae ist eines der letzten Hawaiis, das noch im Besitz von Hawaiianern ist. Auf der asphaltierten Straße hier lernt man die gesamte kleine Siedlung kennen, in der es gleich zu Beginn bei "Aunty Sandy" (210 Keanae Rd, Haiku) Banana Bread gibt. Auch sieht man die kleine Lanakila Ihiihi O Lehowa O Na Kaua Church, die 1860 aus Lava- und Korallenstein erbaut wurde. Unweit der Kirche endet die Straße auch schon am Meer.

Wieder auf Hwy 360 steht bei MM18,8 ein Schild mit der Aufschrift "Wailua Valley State Wayside". Hier gab es eine etwas größere Parkmöglichkeit, die wir natürlich nutzten. Ein paar Stufen hinauf bot sich uns am Aussichtspunkt ein schöner Blick auf die Keanae-Halbinsel und ins Wailua Valley. 

Bei MM19,4 hatten wir Glück, rechtzeitig bei den Upper Waikani Falls (=Three Bears Falls) stoppen zu können. Diese Wasserfälle liegen auf der landesinneren Seite, die Lower Waikani Falls befinden sich weiter unterhalb. Am Ende der One Lane Bridge führt nach einem etwas kniffeligen Einstieg ein leicht begehbarer Pfad zum Wasserfall.

Bei MM22 erreicht der Hana Highway seinen mit 422m höchsten Punkt über dem Meer. Bei MM22,6 bietet sich im Puaa Kaa State Wayside Park die Gelegenheit zum Picknick oder einem Spaziergang zu kleinen Wasserfällen und natürlichen Pools.

Bei MM30,6 gibt es die letzte einspurige Brücke vor Hana. Nach der Stichstraße zum Hana Airport geht links hinter MM32 die nicht einmal eine Meile lange Stichstraße zum Waianapanapa State Park ab. Die tiefe Bucht unterhalb des Parkplatzes macht dem Namen Waianapanapa (= schimmerndes Wasser) bezogen auf die Gischt alle Ehre. Vom Parkplatz aus nach links geht es zum Trail, auf dem es unter einem dichten Blätterdach über viele Stufen zu zwei legendenumwobenen Lavahöhlen hinuntergeht. In der größten dieser Lavahöhlen liegt ein kleiner Teich, von dem eine hawaiianische Legende sagt:

 

Popo'alaea, die schöne Frau eines Stammeskönigs von Maui, traf sich hier heimlich mit ihrem Geliebten. Als ihr Gemahl davon erfuhr, lauerte er ihnen auf und erschlug die beiden Liebenden. Seither färbt sich das Wasser hier in jedem Frühjahr rot. Während manche sagen, dass dies das Blut der Prinzessin sei, erklärt es die Wissenschaft als massenhaftes Auftreten roter kleiner Krabben oder Planktons.

 

Nach Osten hin kann man auf einem uralten hawaiianischen Pfad, dem Hana-Waianapanapa Coastal Trail, vorbei an Blowholes und Heiaus 4,5km nach Hana wandern. Auch kann man in wenigen Minuten vom Parkplatz zum Black Sand Beach gehen.

 

 

 

Knapp 5km hinter dem Abzweig zum Waianapanapa state Park erreicht man schließlich Hana.

Vor der Entdeckung Hawaiis durch die Weißen war Hana das wichtigste Siedlungsgebiet Mauis. Da hier der kürzeste Seeweg nach Big Island ist, sammelte Kamehameha I. seine Kanus in der Hana Bay und eroberte von hier aus Maui. Hana haben wir allerdings nur durchfahren, da es uns auch nicht zu einem Spaziergang animierte. Allerdings waren wir für unseren geplanten Besuch des sehr versteckt gelegenen und nur zu Fuß zu erreichenden Red Sand Beach auch schon zu müde.

Am Ortsausgang von Hana steht der Milemarker 51; allerdings der des etwa hier beginnenden Hwy 31 (= Piilani Highway) und nicht mehr des Hwy 360.

 

In dieser Fahrtrichtung auf dem Hwy 31 zählen die Milemarker jetzt rückwärts!!!

 

Etwa bei MM42 und keine 100m hinter dem Schild "Haleakala National Park Kipahulu District" führt eine Brücke über den Fluss Oheo. Nach einer scharfen Linkskurve liegt auf der linken Seite die Ranger Station mit Parkplatz, von wo aus man zu Fuß in wenigen Minuten zu den unterhalb der Brücke gelegenen Seven Sacred Pools gelangen kann. Dieses Tal des Palikea Stream ist der südöstliche Eingang zum Haleakala NP. Auf seinem Weg zum Ozean stürzt der Palikea Stream in zahlreichen Kaskaden zu Tal und bildet dabei 24 natürliche Teiche (und nicht 7...). Einen schönen Blick auf die Oheo (= hawaiianisch für "Ansammlung von Pools") Gulch hat man von der Brücke des Highways aus, wo man jedoch nicht anhalten darf!

 

Ein paar hundert Meter hinter dem Parkplatz der Ranger Station geht es auf dem Piilani Highway bergauf, wobei auf MM41 geachtet werden muss. Hier fuhren wir beim Schild "Maui Stables" auf den kleinen Privatweg zur 1857 erbauten Palapala Hoomau Church, wo der legendäre Atlantikflieger Charles Lindbergh 1974 mit 72 Jahren beigesetzt wurde.

 

Vom Kirchengelände aus konnten wir auch einen Blick auf den benachbarten Kipahulu Point Park werfen, so wir den Kopf durch ein Loch in einem hohen Zaun direkt oberhalb der Klippen steckten...

Spätestens hier muss man sich entscheiden, ob man die gleiche Strecke zurückfährt, oder auf dem Hwy 31 weiterfährt, obwohl dieser für ca. 2,2mi ungeteert und alamoversicherungstechnisch nicht abgesichert ist. Uns wurde diese Entscheidung freundlicherweise abgenommen, da der Piilani Highway ab MM 31 wegen Erdrutschen gesperrt war...

So ging es also zunächst wieder durch dichten Wald mit Bambus zurück Richtung Hana.

Gerne hätten wir vermieden, die gleiche Strecke noch einmal zu fahren, doch konnten uns auch die freundlichen Rangerinnen an der Station nicht sagen, wann der Piilani Highway wieder freigegeben werden würde. Mittlerweile waren wir aber auch schon sehr müde und hätten uns auch auf anderer Strecke vermutlich nicht mehr viel angesehen. Allerdings war die kurvenreiche Rückfahrt (auch wenn wir sie nun schon kannten) in unserem übernächtigten Zustand eine echte Herausforderung.

 

Hier noch ein paar Impressionen:

Über das Surferparadies Paia und das unscheinbare Spreckelsville, das nach seinem Gründer Claus J. Spreckels benannt ist, der aus der Umgebung von Cuxhaven stammte und im 19.Jahrhundert zum amerikanischen Zuckerkönig mit 400000 ha Zuckerrohrfeldern auf Maui aufstieg, erreichten wir am Nachmittag wieder unser Hotel. Das Programm für zwei Tage in nur einen zu packen, war machbar aber doch sehr anstrengend. 

 

Klüger wäre es, gleich ein Hotel z.B. in Kihei in West-Maui zu buchen, da man so für die Hauptsehenswürdigkeiten Haleakala und Road to Hana nicht zweimal über die ganze Insel fahren muss! Andererseits hat auch der Ostteil Schönes zu bieten...

 

Mit uns war an diesem Tag nichts mehr los und so erholten wir uns nur noch am Strand und in der Hotelanlage.

Abends aßen wir Pizza und Salat am Tiki Grill. Mit Cocktails lauschten wir noch der Musik des Luaus und konnten durch den Sichtschutz noch ein paar Tanzeinlagen erspähen. Früh gingen wir an diesem Tag schlafen, fest entschlossen, es morgen gemächlicher anzugehen...

Der Westteil Mauis

Maui Tropical Plantation
Maui Tropical Plantation

Nach der anstrengenden "Kombi-Tour" des Vortags, gingen wir es an diesem Tag nun tatsächlich ruhiger an. So starteten wir mit dem bisher ausgelassenen Begrüßungsfrühstück im großen Saal des Hotels, was uns wieder einmal darin bestärkte, dass Cluburlaub überhaupt nichts für uns wäre: Nachdem die Tür geschlossen wurde (damit gehts ja schon mal los...), wurde sich im Chor begrüßt, bevor - meiner Meinung nach -  ziemlich überteuerte Ausflüge angeboten wurden. Wenigstens saßen nette Leute mit uns am Tisch und das Frühstück war auch okay... Gut gestärkt und froh, alles gemütlich in Eigenregie an- und erfahren zu können, machten wir uns auf den Weg zum Wahrzeichen der Insel: der Iao Needle. Zunächst ging es dafür in die Inselhauptstadt Wailuku mit ihrer Schwesterstadt Kahului, wo sich auch der Flughafen befindet. Kahului entstand in den frühen 1950er Jahren als Siedlung für die Arbeiter in der Zuckerrohr-Industrie. (Hierüber informiert das "Baldwin Sugar Museum" in 3957 Hansen Rd, Pu'unene.) Das ältere Wailuku hat ein entsprechendes historisches Zentrum zwischen High St, Market St und Vineyard St. Einen Stadtrundgang startet man am besten am County Office Building, neben dem sich das Court House befindet. Gleich gegenüber steht die weiße 1837 vom Missionar Bailey errichtete Kaahumanu Church, die nach Kamehamehas I. Lieblingsfrau benannt ist (103 S High St). Beim Sonntagsgottesdienst werden hier noch Lieder in hawaiianischer Sprache gesungen! An der Ecke Main St, 100m von der Kirche entfernt, befindet sich das 1927 erbaute Iao Theater. Nach links auf der Main Street erreicht man nach 150m das "Bailey House Museum", das 1833 erbaut wurde und ab 1837 fünf Jahre lang das Wohnhaus des Missionars Edward Bailey und seiner Familie war. Dem Puritaner aus Boston ist viel an Wissen über die hawaiianische Kultur zu verdanken, da er als Übersetzer fungierte (Bailey House Museum 2375 A Main St, Wailuku). Da uns das, was wir vom Auto aus sahen, nicht wirklich reizte, stoppten wir nicht in Wailuku, sondern fuhren nur hindurch zu unserem eigentlichen Ziel: Denn direkt neben dem Museum beginnt die kurze Fahrt ins Iao Valley. Hierfür folgt man der Verlängerung der Main Street (Hwy 32), indem man kurz hinter dem Bailey House rechts abbiegt. Leider war unsere Fahrt schon am "Kepaniwai County Park & Heritage Gardens", in denen Pavillons und Skulpturen an die verschiedenen Bevölkerungsgruppen Hawaiis erinnern, wieder zu Ende, da auch hier die Weiterfahrt durch die Folgen eines Erdrutsches versperrt war. Frühestens in einer Woche sollte das Iao Valley wieder befahrbar sein. Och männo! Wieder ging uns eine Sehenswürdigkeit flöten!

Hier aber trotzdem noch ein paar Informationen:

Das Iao Valley ist ein enges, tiefes Tal, das der Iao Stream in West-Mauis Berge gegraben hat. Hinter der schmalen Stelle mit der 366m hohen Iao Needle weitet sich das Tal zu einem Kessel, wobei die Gebirgsflanken des 1764m hohen Schildvulkans Puu Kukui einen grünen Rahmen bilden. Da sich hier die Wolken fangen, sind Sonnenbilder selten (aber besser als gar keins...)! Die Iao Needle selbst ist ein Basalt-Monolith, dessen hartes Material der Iao Stream nicht abtragen konnte. Vom Parkplatz aus führt ein Weg zu einem kleinen Pavillon hinauf, von dem man den besten Blick auf die Needle hat. Das Tal war Schauplatz der letzten großen Schlacht auf Maui, bei der Kamehameha I. die Armee des Königs von Maui Kahekili II. 1790 vernichtend schlug. Im alt-hawaiianischen Glauben soll das Iao Valley Tummelplatz der Ahnen-Geister gewesen sein. Auch die Felsnadel galt schon immer als heiliger Ort: So soll die Vulkangöttin Pele hier den Wassermann Puukamoua in eine Steinsäule verwandelt haben und so dem Halbgott Maui zuvorgekommen sein, der ihn gefangen genommen hatte und umbringen wollte, um zu verhindern, dass Puukamoua weiter um seine Tochter warb. Da war also ganz schön was los...

 

Da es ja noch recht früh war, statteten wir eben alternativ der nur 9km entfernten 

 

Maui Tropical Plantation (1670 Honoapiilani Hwy, Wailuku)

 

einen Besuch ab. Die Plantage ist so groß wie 20 Fußballfelder, über die man eine Tramtour machen oder Zip-Linen kann. Der Zugang zu den Gärten ist frei, führt aber natürlich direkt durch den großen Laden, mit Souvenirs, Schnickschnack und natürlich den Farmprodukten. Kann man sich angucken - muss man aber nicht...

Nachdem wir noch eine Kokosnuss geleert hatten, machten wir uns auf den Weg nach Old Kahakuloha Village. Wobei eigentlich der Weg das Ziel war, denn wir fuhren nun auf dem nicht unspektakulären Kahekili Hwy (Hwy 340). Der Highway führte zunächst durch Plantagen, vorbei an den Dörfern Waihee und Waiehu, der schön gelegenen "Karen Lei's Gallery" und schließlich dem Kahakuloha Head, einem 200m hohen Monolithen direkt am Meer. Die Straße war teilweise sehr eng, einspurig, mit vielen teils unübersichtlichen Kurven und nur wenig Ausweichmöglichkeiten. Hier hieß es tatsächlich "nach Gehör zu fahren", da man nur durch Hupen vor den Kurven auf sich aufmerksam machen und so Zusammenstöße vermeiden konnte (entsprechend soll hier auch wieder kein Versicherungsschutz für Mietwagen bestehen). Nachdem wir die quietschgrüne Bude von "Julia's Best Banana Bread" passiert hatten, erreichten wir schließlich das ganz schön runtergekommene Old Kahakuloha Village mit seinen zwei kleinen Landkirchen, von denen eine jedoch nur noch in ihren Einzelteilen zu bewundern war... Eigentlich wollten wir von hier in eins zum Nakalele Blowhole fahren, doch hätte uns die verschlossene Banana Bread - Bude bereits stutzig machen sollen: Heute gab es hier keinen "Durchgangsverkehr"! Wegen eines Erdrutsches war auch hier die Weiterfahrt unmöglich... Nun mussten wir die nicht ungefährliche Strecke also wieder zurück fahren!

Wieder heil auf dem Hwy 30 angekommen, befuhren wir zunächst das schön von Bäumen überdachte Teilstück in Wailuku und stoppten dann an einem großen Fruit Stand, wo es die interessantesten Früchte gab. Allerdings zu absoluten Touripreisen...! Was bitte kostet an 2 kleinen Zwiebeln $4, oder sind das hier vielleicht die exotischsten "Früchte"? Schweren Herzens haben wir hier (aus Prinzip) nichts probiert!

Lahaina

Banyan Tree Square
Banyan Tree Square

Quasi schon auf dem Rückweg zum Hotel statteten wir dem schönen Lahaina einen Besuch ab. Hierfür empfiehlt es sich schon nach MM 19 den Honoapiilani Hwy zu verlassen und auf die Küstenstraße (Front St) abzubiegen. Hier befindet sich schon bald ein großer Parkplatz, von dem aus die wichtigsten Sehenswürdigkeiten keine 400m entfernt sind. Historischer Mittelpunkt des Ortes, der bis 1846 Hauptstadt des gesamten Königreichs von Hawaii und eine Metropole des Walfangs war, ist der Banyan Tree Square. Der mittlerweile größte Banyan Tree Hawaiis wurde im Jahr 1873 bei den Feiern zum 50.Jahrestag der Ankunft der Missionare als Setzling gepflanzt und hat heute eine Höhe von 16m erreicht und ist mit seinen Luftwurzeln 30m in jede Richtung gewachsen.

Pioneer Inn
Pioneer Inn

Rings um den Platz reihen sich die meisten der historischen Sehenswürdigkeiten. Auf der Wasserseite steht am Hafen das königliche Court House von 1859, das nacheinander Gericht, Zollamt, Verwaltungsbehörde, Polizeistation und Postamt war. Heute werden die Räume von der Lahaina Arts Society für Ausstellungen und als Heimatmuseum genutzt. Unmittelbar nördlich des Banyan Tree Squares füllt das 1901 vom Kanadier George Freeland eröffnete "Pioneer Inn" ein ganzes Straßenviertel. Gegenüber befindet sich das 1835 aus Lavasteinen und KOrallenkalk erbaute Baldwin Home (120 Dickenson Street). Hier lebte von 1836-1868 der Missionar Dwight Baldwin mit seiner neunköpfigen Familie. Es zählt zu den ältesten Gebäuden Mauis. Ebenfalls sehenswert ist der Wo Hing Temple (858 Front Street), der 1912 von der Chee-Kung-Tong Bruderschaft als kulturelles und religiöses Zentrum für die chinesischen Plantagenarbeiter erbaut und 1983 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Wir bummelten immer weiter die Front Street entlang, gönnten uns ein Shave Ice und kühlten uns ein wenig in einer Galerie ab, die unter anderem tolle Dr.Seuss-Skulpturen ausstellte. In einer Boutique entdeckten wir sogar das Original Magnum-Hawaii Hemd. Nicht vergessen zu erwähnen möchte ich eine Galerie, die die größte Sammlung originaler internationaler Filmplakate und auch Weltkarten veräußert. Der supernette Galerist begrüßte uns auf Deutsch (er hatte in Süddeutschland studiert) und zeigte uns seine Schätzchen. Einiges davon hätte sich noch gut bei uns im Wohnzimmer gemacht...

 

Lahaina hat uns ausgesprochen gut gefallen und ist daher ein absoluter Pflichtpunkt auf Maui!!!

Dann fuhren wir direkt (nur 7km) zu unserem Hotel zurück und verbrachten den Rest des Tages am Strand.

Abends aßen wir wieder richtig gut im Hotel, tranken Cocktails und lauschten der Band und dem Rauschen des Meeres...

Am 12.Juli gingen wir morgens zunächst auf der Strandpromenade zum Whalers Village, um uns in diesem voll modernisierten Einkaufskomplex (mit Walfang-Museum) etwas zum Frühstücken zu besorgen. Dafür sind die gut sortierten ABC-Stores hier auf den Inseln immer unsere erste Wahl. Mit Sandwich und Getränken machten wir es uns schließlich mitten in unserer grünen Hotelanlage gemütlich.

Nach dem Frühstück machten wir uns direkt auf den Weg zu den nur 11,2km vom Hotel entfernten "Dragon's Teeth". Diese Lavaformation befindet sich an der Honokahua Bay am Makaluapuna Point. Um hier hinzugelangen muss man die Office Road bis zum letzten Parkplatz hinter dem "Ritz"-Hotel nehmen und hier auch parken. Auch wenn es einem etwas illegal erscheinen mag, muss man nun den kleinen Trampelpfad rechts am Golfplatz entlanggehen, um zur Küste zu kommen. Weil die Strände Hawaiis immer öffentlich sind, darf man hier ruhig "flanieren". Da der Golfplatz gerade gemäht wurde, waren auch nur einige Vögel unterwegs, so dass wir nicht befürchten mussten, einen Golfball abzubekommen...

Direkt an den Golfplatz grenzte schließlich eine kleine Halbinsel aus vulkanischem Gestein, das der raue Wind hier vor dem Erkalten so zauste, dass es nun für ewig wie die Zahnreihe eines Drachen aussieht. Hier kletterten wir eine ganze Weile herum und beobachteten auch das ganze Wassergetier in den kleinen Tidepools.

Nakalele Blowhole
Nakalele Blowhole

Keine 2km nördlich der Konokahua Bay direkt an MM32 zweigt ein kleiner Pfad von der Hauptstraße zum Mokuleia Beach (=Slaughterhouse Beach) ab, an dem die Serie "Lost" gedreht wurde. Hier beginnt auch die Mokuleia  Bay, die mit der direkt  (nur vom Kap Kalaepiha Point getrennt) anschließenden Honolua Bay unter strengem Naturschutz steht. Nach weiteren 5km endet der Honoapiilani Hwy (=Hwy 30) an der Honokohau Bay und geht nun von dieser Seite in den Kahekili Hwy (=Hwy 340) über. Bei MM38,5 am Hwy stoppten wir hoch über dem Meer, wo schon einige Autos und ein Imbisswagen standen. Hier führt ein steiler Wanderweg hinab zum Nakalele Blowhole. Wegen der Sicherheit nicht nur meiner Kamera, die ich ja immer in der Hand halte, rutschte ich hier lieber in weiten Teilen auf dem Po hinunter... Unten angekommen, war von dem Blowhole zunächst nichts zu sehen, doch schon bald begann es zu brodeln und zischen, bis eine ordentliche Meerwasserfontäne durch das Loch im Felsen nach oben gedrückt wurde. Na bitte, hatten wir das auch gesehen...

Wenn man das Blowhole auf der linken Seite liegen lässt und sich rechts an die Küste bewegt, findet man das Stony Heart, ein kleines Felsloch in Herzform, das den Blick auf das Meer freigibt.

Der Aufstieg war erstaunlicherWeise leichter als gedacht, da ich nun aber auch nicht mehr auf dem Po rutschen musste, aus Angst abzurutschen. Endlich wieder oben angekommen, wurde mir klar wie geschäftstüchtig der Betreiber des Imbisswagens war: Was hatte ich jetzt für einen Durst! Aber wir haben ja immer genug im Kofferraum... 

Im weiteren Verlauf kamen wir am sogenannten Bellstone  (=Pohaku Kani) vorbei: einem knapp 2m hohen Steinblock, der wie eine Glocke klingen soll, wenn man ihn anschlägt oder einen Stein dagegen wirft. Zwar hat mein Mann alles gegeben, doch konnte er ihm keinen Ton entlocken...

Hier wuchsen auffallend viele Agaven, die Captain Cook setzte, um Sisal für Seile und Taue zu haben.

Auch wurde die Straße hier immer enger und kurviger: Wir fuhren nun auf dem letzten Stück des Kahekili Highways, das gestern noch wegen eines Erdrutsches gesperrt war. Da sahen wir auch schon wieder Kahakuloa Head und Old Kahakuloha Village vor uns. Die folgende kurvige Strecke des Vortags ersparten wir uns und fuhren auch heute auf gleicher Strecke wieder zum Hotel zurück, wo wir uns erstmal wieder an den Strand begaben!

Abends besuchten wir noch einmal Lahaina, wo wir bei "Bubba Gump" zu Abend aßen.

Gut gesättigt setzten wir uns noch ein wenig auf unsere Terrasse am Hotel, wobei ich plötzlich allerlei Getier im Dunkeln entdeckte: Dicke Kröten und große Schnecken saßen auf dem Rasen. Zum Glück machten die keinen Radau, so direkt vor unserem Zimmer! Und so verbrachten wir eine weitere ruhige Nacht auf Maui!

Auch am nächsten Tag hieß es wieder:

Der 13.Juli war leider auch schon unser letzter Tag auf Maui und damit Hawaii. Wie schnell doch die Zeit vergeht... Aber heute wollten wir noch keine trüben Gedanken haben, sondern noch einiges erleben. So fuhren wir wieder gut 50km in den Osten Mauis, was am Tage jedoch angenehmer war als mitten in der Nacht... Durch den sehr gepflegten Ort Wailea ging es weitere 6km bis zum direkt neben einem kegelförmigen Berg aus Schlacke (=Cinder Cone) gelegenen Big Beach. Dieser wunderschöne Strand mit seinem hellen Sand und dem türkisfarbenen Wasser heißt auch Oneloa oder Makena Beach.

Nach weiteren 5,2km durch schöne Lavalandschaft erreichten wir die nach dem französischen Adligen und Entdecker Comte Jean-Francois Galoup de la Perouse, der hier 1786 als erster Europäer seinen Fuß auf die Insel setzte, benannte

                       La Perouse Bay.

Nach diesem Ausflug ging es wieder über die Insel zurück zu unserem Hotel, wobei wir eine Wildschweinbande mitten im Vogelschutzgebiet des Central Valley entdeckten.

Natürlich zog es uns den Rest des Tages wieder an den Hotelstrand. Bevor wir uns für das letzte Abendessen im Hotel aufhübschten, checkten wir akribisch die Abflugzeiten für den nächsten Tag, wobei wir feststellten, dass unser Flug nun um 22.14Uhr und nicht wie geplant um 20.45Uhr gehen sollte. Zumindest war das unsere Flugnummer... Da wir so ja nun noch den gesamten Freitag auf Maui zur Verfügung hatten, musste eine Lösung her: Vorschlag 1 an der Rezeption war, einen Hospitality Room für 30 Minuten nach der Checkout Time um 11.00Uhr nutzen zu können. Auf so einen Raum muss man sich jedoch schon früh (jedoch erst am benötigten Tag) bewerben. Das war schon mal eine unbefriedigende Option! Nach erneuter Frage bekamen wir schließlich Vorschlag 2 angeboten, der darin bestand, unser Zimmer für $90 bis 18.00Uhr nutzen zu können. Das machten wir!!!

Zufrieden mit dieser Lösung  bewunderten wir unseren letzten Sonnenuntergang am Meer und aßen dann in unserem liebgewonnenen Tiki Terrace Restaurant. Als gute Tat des Tages befreiten wir vorm Zubettgehen noch einen kleinen Gecko aus unserem Zimmer.

Mahalo Hawaii

Der 14.Juli war nun wirklich unser allerletzter Tag auf Hawaii und begann mit der Abschiedszeremonie im Hotel. Als Zeit hatten wir uns für 9am entschieden, was allerdings mit dem Ende des Begrüßungsfrühstücks zusammenfiel, so dass es etwas unruhig war. Vielleicht war dieser leichte Tumult aber auch ganz gut, da ich sonst wahrscheinlich noch mehr geweint hätte. Alle an diesem Tag abreisenden Gäste wurden persönlich begrüßt und bekamen einen Lei aus schwarzen Nüssen. Kehrte man zurück, wurde eine schwarze durch eine weiße Nuss ersetzt. Eine Familie aus Las Vegas hatte tatsächlich schon 14 (!!!) weiße Nüsse an ihrem Lei. Dann wurde ein Lied zu Ukulele gesungen und mir liefen die Tränen...

Nach dieser traurigen Veranstaltung packten wir unsere Sachen und gingen ein letztes Mal an den Strand, wo wir die Zeit bis zum endgültigen Abschied verbrachten. Der späte Abflug war gar nicht schlecht, da wir so den Pazifik noch genießen konnten. Unsere nassen Sachen steckten wir noch in den Trockner bevor wir sie in den Koffer packten und uns auf den Weg zum Flughafen machten. Bei Lahaina stoppten wir noch an der schönen "Cannery Mall", um uns unsere Wundersalbe "Cortizone 10" für zu Hause zu besorgen. Auch eine Tüte Chips landete im Wagen. Lest euch mal die Beschreibung (Bild 4) durch...

Als wir die Mall verließen, stand die Sonne schon tief, so dass wir noch zum Sonnenuntergang-Gucken an einem der Beach Parks entlang der Straße hielten. Da auch noch zwei Schildkröten immer wieder ihre Köpfe aus dem Wasser reckten, konnten wir uns von dem Anblick kaum lösen und blieben entsprechend länger. Aber wir waren ja auch noch gut in der Zeit...

Als wir uns endlich von den Schildkröten trennen konnten, fuhren wir direkt zum Flughafen, gaben unseren Mietwagen ab und schlenderten gemütlich zum United Airlines-Schalter. In der Reihe zum Sicherheitscheck dann der Schreck: Wir waren doch auf die 20.45Uhr Maschine gebucht, die nun aber eine andere Flugnummer hatte. Jetzt ging der Stress los: Wir mussten uns ganz frech vordrängeln und rennen, um den Flieger noch zu bekommen. Nichts mehr mit Pipimachen, etwas essen und noch eine Ukulele als Souvenir fürs Handgepäck kaufen... So ein abruptes Ende unseres Aufenthalts auf der Insel hatten wir nicht erwartet. Zum Glück dauerte der Flug nur 4 Stunden und war somit 30 Minuten kürzer als erwartet, doch gab es nur einen Keks und ein Getränk und selbst, wenn man nur die Flugkarte auf dem Monitor sehen wollte, musste man die Kreditkarte unter dem Monitor durchziehen und $7,99 berappen. Das ist eine Fluggesellschaft...

Als wir in San Francisco ankamen, war noch alles geschlossen, erschreckenderweise sogar die Toiletten...!!! Wenigstens gab es bei "Burger King" schon etwas zum Frühstück.

Was uns auf Maui an Zeit fehlte, hatten wir hier en masse. 10 Stunden Wartezeit waren es regulär, doch es sollte noch mehr werden. Als endlich nach ewigem Warten und sogar Schlafen auf dem Terminal der Checkin beginnen sollte, war plötzlich nicht mehr klar, von welchem Gate der Flug starten sollte. Es gab weder Durchsagen noch freundliche (oder gesicherte) Antworten. Als wir schließlich am richtigen Gate warteten, stand eine Air India-Maschine bereit ?! Auch auf Nachfrage äußerte sich United dazu nicht. Irgendwann wurde die Maschine wieder weggefahren und die wartenden Indien-Reisenden waren auf sich gestellt. Im Gespräch mit dem hier gestrandeten Fernsehteam von "Eintracht Frankfurt" erfuhren wir, dass der Flug gestern auf dem Rollfeld wegen technischer Probleme abgebrochen und auf heute verschoben worden sei. Nicht einmal das Hotel wurde von United erstattet und nun mussten ja auch diese Passagiere irgendwie mitkommen. Allmählich reichte es uns, wir wollten endlich nach Hause. Übermüdet und schon vor Abflug nicht mehr frisch, war die gesamte Urlaubserholung dahin. Nach nun zusätzlicher 2-stündiger Verspätung hob der Flieger aber doch noch ab. Natürlich verpassten wir unseren Anschlussflug in Frankfurt, wurden jedoch problemlos von der Lufthansa umgebucht. Fix und fertig kamen wir somit am übernächsten Tag in Hamburg an.

 

Nie wieder United Airlines!!! Wir brauchten gleich wieder Urlaub...

Fazit

  1. Maui war für uns nicht die beste Insel, da wir alles was es dort gab, in etwa auf den anderen Inseln schon gesehen hatten.
  2. Das oft verschmähte Oahu hat uns hingegen am besten gefallen, da es hier unserer Meinung nach die schönsten Strände, aber auch die meisten Sehenswürdigkeiten gibt. Gerade Honolulu und Waikiki haben uns gut gefallen, obwohl viele ja sagen, dass man dann auch auf dem Festland bleiben könne...
  3. Kauai hat die abwechslungsreichste Natur zu bieten und der Helikopterflug (unbedingt ohne Türen!) ist ein unvergessliches Erlebnis.
  4. Big Island war trotz ganz viel Schwarz sehr sehenswert. Hier muss man aber wirklich sowohl in Kona als auch bei Hilo übernachten, um alles sehen zu können.
  5. Nie wieder United Airlines!!!
Kommentare: 32
  • #32

    Katrin (Sonntag, 04 März 2018 15:52)

    Hallo Heike,
    vielen Dank für dein Lob! Lustig, dass wir zur gleichen Zeit am gleichen Ort quasi am anderen Ende der Welt waren. Wer weiß: Vielleicht sind wir uns sogar begegnet? Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Spaß beim Lesen und noch viele schöne Reisen in unser gemeinsames Lieblingsland!

  • #31

    heike (Freitag, 02 März 2018 10:47)

    Aloha Katrin, wir sind auch USA Fans und waren letztes Jahr ebenfalls das erste Mal auf Hawaii. Ich bin immer noch dabei deinen Reisebericht zu lesen (habe mit BI angefangen) und finde ihn echt super! Du hast dir megaviel Mühe gemacht und ausser tollen Bildern auch viel Wissenswertes geschrieben. WOW! Weißt du was total lustig ist: wir waren zur selben Zeit auf BI wie ihr! Sind auch am 4.7.2017 zum Sundowner gelandet (haben zumindest das Feuerwerk noch geschafft wenn auch keine Parade) und am 5ten Juli sind wir die identische Strecke gefahren wie ihr!!!! Ich bin leider immer noch dabei meine Fotobücher zu erstellen ….
    VG Heiki


  • #30

    Katrin (Freitag, 16 Februar 2018 17:37)

    Hallo Gabi,
    vielen Dank für dein Lob. Ich wünsche euch eine fantastische Reise. Obwohl: Zum 8.Mal nach Maui zu reisen ist ja schon irgendwie eine Frechheit :)

  • #29

    Gabi (Freitag, 16 Februar 2018 11:04)

    Hallo Katrin,
    ich kann mich nur anschließen, ein wirklich sehr schöner Bericht.
    Wir, mein Mann und ich fliegen auch im Mai nach Hawaii. Zuerst 4 Tage Big Island und dann zum 8. Mal nach Maui.

  • #28

    Katrin (Freitag, 16 Februar 2018 10:56)

    ?

  • #27

    fasffa (Freitag, 16 Februar 2018 10:08)

    ggasdfsdc

  • #26

    Katrin (Montag, 15 Januar 2018 15:23)

    Vielen Dank für das Lob! Ich wünsche eine tolle Reise im Mai!

  • #25

    SteffiSteffi (Sonntag, 14 Januar 2018 16:48)

    Toller Beitrag und wunderschöne Bilder. Es ist fast unsere Route für Mai. Bin jetzt sehr gespannt.

  • #24

    Katrin (Freitag, 12 Januar 2018 21:25)

    Lieber Dennis,
    dein Lob war mein Ansporn... :) Ich wünsche euch eine fantastische Reise!

  • #23

    Dennis (Mittwoch, 10 Januar 2018 16:56)

    Frohes Neues =)

    Da ist der Bericht ja "endlich" fertig =) Wirklich schön. Da hat sich das warten gelohnt. Vielen Dank für deine Mühe und deine detaillierten Beschreibungen. Vor unserem Urlaub werde ich den Bericht sicherlich noch das ein oder andere mal lesen. Spätestens auf den schier endlosen Flügen um nach Hawaii zu kommen.

    LG

  • #22

    Katrin (Freitag, 22 Dezember 2017)

    Hallo Dennis,
    vielen Dank für das Lob! Da gratuliere ich ja jetzt schon erstmal zur Hochzeit und der tollen Reise, die ihr vor euch habt. Bei uns ist so viel Außerplanmäßiges geschehen, dass ich mit meinem Reisebericht total hängen geblieben bin. Ich hoffe, in den Weihnachtsferien mal etwas weiter zu kommen :) Nicht schimpfen, wenn es länger dauert...
    Dir/euch auch frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr, das ja viel Schönes für euch bringt!

  • #21

    Dennis (Donnerstag, 21 Dezember 2017 12:06)

    Hallo,

    wirklich sehr toller und detaillierter Bericht. Bei uns gehts im im April für 3 Wochen auf die gleichen Inseln. Honeymoon =)
    Darf man fragen, wann der Bericht über Maui folgt ?;-)

    LG und schöne Feiertage

    Dennis

  • #20

    Katrin (Montag, 24 Juli 2017 09:52)

    Lieber Hartmut,
    vielen Dank für das Lob! Ich wünsche euch einen wunderschönen Urlaub!

  • #19

    Hartmut (Freitag, 21 Juli 2017 13:01)

    Hallo Katrin,

    mit Freude habe ich gerade Deinen Reisebericht vom Osten Kanadas gelesen. Bei uns geht´s in ein paar Tagen los. Großes Kompliment für Deine Reiseseite.
    Liebe Grüße aus Braunschweig
    Hartmut

  • #18

    Katrin (Sonntag, 19 Februar 2017 12:51)

    Nochmal hallo Volker,
    gerade habe ich doch gesehen, dass ich natürlich auch schon auf deiner informativen Seite war, um Informationen über Strände auf Hawaii zu bekommen.

    Vielen Dank dafür!

  • #17

    Katrin (Sonntag, 19 Februar 2017 12:42)

    Hallo Volker,

    vielen Dank für deine nette Rückmeldung. Ja, ich bin gerade noch in der Planung, obwohl die Eckdaten natürlich schon stehen. So werden wir uns Oahu, Kauai, Big Island und Maui anschauen. Der Open doors-Helikopterflug auf Kauai ist auch bereits gebucht, der Sonnenaufgang am Haleakala auf Maui fest eingeplant und auch sonst habe ich hoffentlich dank Lala und anderer guter Seiten nichts vergessen...!

    Ganz herzliche Grüße,
    Katrin

  • #16

    Volker (Samstag, 18 Februar 2017 21:55)

    Hallo Katrin,

    ich habe Deine schöne Seite bei Lala entdeckt. Wollte gerade den Hawaii Bericht lesen, doch wurde ich dort daran erinnert, daß Du bei Lala von der Reiseplanung geschrieben hast. :-) Ich wünsche Euch einen schönen Urlaub. Welche Inseln habt Ihr denn eingeplant?

    Viele Grüße von Volker

  • #15

    Katrin (Mittwoch, 04 Januar 2017 13:58)

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß in Florida!!!

  • #14

    Ramona (Mittwoch, 04 Januar 2017 08:00)

    Liebe Katrin
    Vielen Dank für Deine Rückmeldung. :) Ich werde es bei der Julia Street versuchen. Natürlich steht auch eine Fahrrad Tour auf unserem Programm.. dann werde ich das süsse Rosa Haus sicherlich finden. :)
    Liebe Grüsse aus Zürich :)

  • #13

    Katrin (Dienstag, 03 Januar 2017 21:39)

    Hallo Ramona,
    da wir 2007 nur zufällig an dem kleinen rosa Haus vorbeigekommen sind, kann ich dir leider die Adresse nicht nennen. Da im Hintergrund das Key West Lighthouse ( 938 Whitehead Street ) zu sehen ist, muss es in einer der kleinen Nebenstraßen stehen. Ich würde bald sagen, es ist die Julia Street, weiß es aber leider wirklich nicht. Zum Glück ist Key West aber sehr überschaubar und mit einem Fahrrad (z.B. von "Eaton Bikes") schnell und gründlich an einem Nachmittag abzufahren. Viel Erfolg!

  • #12

    Ramona (Dienstag, 03 Januar 2017 15:07)

    Hallo Katrin
    Bin gerade durch googeln auf deine Seite gestossen. Weisst du noch per Zufall an welcher Strasse das Rosa Haus in Key West anzutreffen ist? :) Ich muss dieses Haus unbedingt sehen. ;)
    Liebe Grüsse Ramona

  • #11

    Katrin (Donnerstag, 27 Oktober 2016 18:21)

    Danke Petra. Es freut mich sehr, dass dir die Seite gefällt!

  • #10

    Petra (Sonntag, 23 Oktober 2016 19:45)

    Eine ganz tolle Seite mit schönen Bildern und Infos zu den Reisen. Es gibt zwar viele Reiseberichte im Web aber diese gehört zu den besseren!!Liebe Grüße aus Mainz und weiter so

  • #9

    Katrin (Samstag, 23 April 2016 16:18)

    Hallo Harald,
    danke für das Lob. Mit Sandflöhen hatten wir noch nie Probleme, mit Moskitos nur bis zu der Erkenntnis, dass man doch lieber das Schutzspray aus den USA benutzen sollte... 2012 habe ich mich auf einer Rasenfläche mit (vermutlich) Ameisen angelegt, was sehr unangenehm war. In solchen Fällen hilft jedoch die in den USA sogar in den meisten Supermärkten erhältliche Cortizone 10-Salbe.

  • #8

    Harald (Sonntag, 17 April 2016)

    Hallo,
    dein Bericht ist ja super, nur eine Frage: Gab es Probleme mit Sandföhen oder No see ums? Ihr seid ja sehr USA-erfahren.

  • #7

    Klaus (Mittwoch, 02 März 2016 12:56)

    Eine Rundreise durch die US-Weststaaten ist schon eine tolle Sache! Wir haben auch das Castle Marne besucht (allerdings ohne Schreck beim Frühstück), es kommt in unserem Artikel zu besonderen Unterkünften vor, der vielleicht auch deine Leser interessiert:
    http://willkommenfernweh.de/besondere-unterkuenfte-weststaaten/

  • #6

    Katrin (Donnerstag, 11 Februar 2016 08:13)

    Hallo Namensvetterin, ich stöbere nun schon den zweiten Tag auf deiner Seite herum und finde immer wieder was neues. Toll gemacht. Unser nächster Trip steht zwar erst in zwei Jahren an aber Anregungen hast du viele für uns! Freue mich schon auf den nächsten Reisebericht!

  • #5

    Sascha (Freitag, 20 Februar 2015 13:46)

    Super! Deine HP hat mich gerade verzaubert! So tolle Bilder und deine Texte dazu- einfach herrlich! Habe die Seite abgespeichert! Sehr toll!

  • #4

    Jens (Samstag, 01 Februar 2014 22:01)

    Eine wirklich tolle Seite und Leistung...
    Kompliment Katrin... Weiter so...!!!

  • #3

    Eva (Samstag, 29 Juni 2013 21:42)

    Herrlisch!!!!

  • #2

    Lara (Donnerstag, 27 Juni 2013 23:29)

    ... tolle Fotos, tolle Geschichten,toller Mensch...
    Fotografieren und Reisen planen, das solltest Du zu Deiner Hauptaufgabe machen.
    Ich wünsche Dir einen schönen Trip und pass' auf Dich auf!
    Ich drücke dich ganz doll,
    Dein Patenkind (dessen ersten Amerikatrip du in 2 Jahren planen wirst :-) )

  • #1

    Lea (Dienstag, 11 Juni 2013 20:32)

    Hallo Katrin, ich war so neugierig und musste gleich mal schauen... Tolle Website und tolle Geschichten. Hier hab ich einiges zu lesen... Hoffentlich lernen wir uns am Samstag kennen. Gruß Lea


Alle Reisen wurden mit Unterstützung des

 

TUI ReiseCenter  (Veerßer Straße 33  in 29525 Uelzen) gebucht.