Endlich mal wieder raus aus Deutschland...

Nach den Corona-Sommern an der deutschen Nordseeküste und unserem Osterurlaub in Holland, ging es endlich wieder raus aus Deutschland Richtung Süden! Allerdings war wie bereits 2019 auch in diesem Jahr der Weg schon gleich ein bisschen mit das Ziel, da wir unserer Tochter nicht zu lange Fahrzeiten zumuten wollten!

Burg Rabenstein

So war unser erstes Zwischenziel die wunderschöne Burg Rabenstein im Ahorntal in Franken. Burg Rabenstein ist eine hochmittelalterliche Spornburg im oberfränkischen Landkreis Bayreuth. Diese Höhenburg steht auf etwa 420 m ü.NHN auf einem felsigen Bergsporn über dem Tal des Ailsbaches in der Fränkischen Schweiz. Die ältesten Teile der Burg entstanden im ersten Viertel des 12.Jahrhunderts in der Herrschaft Waischenfeld. Als Erbauer gilt jedoch das Ministerialen Rabenstein, das auch den Raben im Wappen führte. Während der nächsten Jahrhunderte wechselten Besitzer und Bewohner der Burg. Im Jahr 1557 ging die Burg an die zum Adelsgeschlecht aufstrebenden "von Rabenstein" zurück. 1742 starb das Geschlecht der von Rabenstein aus. Heute befindet sich in den wunderbar rekonstruierten und renovierten Räumen ein Hotel in dem wir eine Nacht verbrachten. Wir hatten die "Rabenstein-Suite" gebucht, die mit 80qm² die größte Wohneinheit ist. Unsere Tochter tobte gleich durch Wohn- und Schlafbereich und war hellauf begeistert, nachts in einem Prinzessinnen-Bett mit Baldachin schlafen zu können. Auch wir Erwachsenen waren begeistert von dem großzügigen Gemach mit Blick auf den Burghof!

Auf dem Gelände der Burg befinden sich noch eine Falknerei, wo man viel Wissenswertes über Greifvögel erfährt und die Gutsschenke, wo man bis 18.00Uhr rustikale Leckereien zu essen und trinken bekommt. In Fußreichweite der Burg liegt die Tropfsteinhöhle "Sophienhöhle". Hier gibt es neben Stalagmiten und Stalaktiten eines der vollständigsten Höhlenbärenskelette weltweit zu sehen. Zudem war es angenehm kühl in der Höhle, da wir in der sommerlichen Hitzewelle unterwegs waren. Dennoch: Unbedingt eine Jacke für die Kinder einpacken, da unsere Tochter dann doch ziemlich fror! Auf dem Rückweg bergauf wurde einem dafür schnell wieder umso wärmer, doch bot sich von dem über grobe Stufen erreichbaren Aussichtspunkt ein schöner Blick auf die Burg!

Abendessen im Burgrestaurant
Abendessen im Burgrestaurant

Am Abend war für uns ein Tisch im Burgrestaurant reserviert, wo es wegen einer Hochzeit am Vortag nur ein Menü zur Auswahl gab. Das hätte schief gehen können, doch war für uns etwas Ansprechendes dabei. Leider war der einzige Kellner etwas überfordert und so dauerte alles doch ziemlich lange, wobei ausgerechnet das Kindergericht für unsere Tochter als letztes gebracht wurde (und leider nicht gut war...) So quengelte Ida (und zum Glück auch ein anderes Kind...) schon sehr, so dass sie das Dessert schließlich lieber in der riesigen Badewanne unserer Suite verspeiste, bevor es zwischen uns ins Prinzessinnen-Bett ging. So schlief es sich natürlich besonders gut! Das Frühstück machte dann das leider nicht ganz so tolle Abendessen vollends wieder wett: Eine fantastische Auswahl regionaler Köstlichkeiten und die herzensgute Servicekraft (kennt noch jemand die Köchin aus der Serie "Nesthäkchen"?) bereitete für unsere Ida noch ein extra Prinzessinnen-Rührei und den weltbesten Kakao zu. So konnte die Weiterfahrt losgehen, auch wenn der Abschied von der BUrg tatsächlich etwas schmerzte... Zur Erinnerung an unseren schönen Aufenthalt bekam Ida noch einen kleinen Rabe Socke aus Plüsch, den man an der Rezeption kaufen kann. Dann ging es weiter Richtung München!

Zwischenstopp bei Geiger Cars

"Papa" zuliebe war ein Zwischenstopp in der Zamdorfer Straße in München auf unserer Weiterfahrt ins gut 300km entfernte Nußdorf am Inn fest eingeplant. Hier konnte mein Mann sich mal wieder etwas wie in den USA fühlen, da Karl Geiger sich auf US-Cars spezialisiert hat. Bei DMAX hat Karl Geiger sogar eine eigene Sendung: "Der Geiger". Hier gab es einiges zu gucken...

Nußdorf am Inn

Der Schneiderwirt
Der Schneiderwirt

Am Nachmittag erreichten wir dann unser heutiges Übernachtungsziel Nußdorf am Inn. Leider erwartete uns im Hotel "Schneiderwirt" niemand und auch unter der an der zugänglichen Rezeption angeschlagenen Telefonnummer war niemand zu erreichen. So nahmen wir unsere (leider quasi für alle) ausliegende Zimmerkarte und checkten uns somit selber ein. Schade! Das Zimmer war soweit ansprechend und ordentlich, doch störten die an der Zimmerdecke zermatschten Mücken doch sehr den eigentlich positiven Gesamteindruck. Direkt am Hotel war ein Pferdestall, der natürlich auch für reichlich Insektenbesuch sorgte. Wir richteten uns schnell etwas ein und brachen sogleich zu einem kleinen Erkundungsspaziergang durch den Ort auf. Der Ort war wirklich hübsch und gewann 2004 sogar im europäischen Wettbewerb "Entente Florale" eine Goldmedaille, was ihn in diesem Jahr offiziell zum schönsten Ort Europas erhob! Nußdorf hat einen malerischen Ortskern mit hübschen Bauernhäusern und den klassischen üppig begrünten Balkonen. Harmonisch fügte sich auch unsere Unterkunft in dieses Bild ein. Direkt neben dem Hotel verlief der Mühlbach, in dessen eisigem Wasser wir uns gleich zweimal schön abkühlten. Allerdings nur mit den Füßen, denn er war wirklich kalt... Leider haben montags alle Gasthäuser (einschließlich des zum Hotel gehörenden) Ruhetag, so dass uns erst der Tipp des netten Mitarbeiters der ARAL- Tankstelle Schnellbögl (wir kauften hier die Vignette für Österreich) zu einem Abendessen verhalf. Und der Tipp war prima: Wir aßen richtig gut bei Familie Schallhorn in den "Inntalstuben". Ida konnte flitzen und das Essen war lecker! Der Kinderteller war sogar besser als im teuren Burgrestaurant... Nach dem Essen hielten wir uns noch eine Weile am und im Steinbach auf, der wegen der Dürre kaum Wasser führte. Danach ging es nochmal mit den Füßen in den Mühlbach, bevor wir umgarnt von lästigen Mücken schliefen.

Gardasee

Am Morgen des 19.Juli ging es nach einem guten Frühstück und mit einem Kind mit vielen Mückenstichen über den Brenner nach Italien. Am Rasthof "Europabrücke" stoppten wir und warfen einen Blick ins Stubaital. Um den kleinen Spielbereich zu nutzen, war es selbst unserer Tochter zu heiß, nachdem sie sich fast die Beine auf der Rutsche verbrannt hatte...

Hotel Astor in Limone sul Garda
Hotel Astor in Limone sul Garda

Am Nachmittag erreichten wir dann unseren Urlaubsort Limone sul Garda am wunderschönen Gardasee., wo wir wie schon 2019 im Hotel Astor eincheckten. Das Hotel ist direkt an die Felswand gebaut, wodurch alle Zimmer zwangsläufig Seeblick haben... Das Zimmer war relativ klein (im Vergleich mit unserer Suite auf Burg Rabenstein nahezu winzig...) bot aber viele Ablagemöglichkeiten, so dass wir unser mal wieder viel zu umfangreiches Gepäck trotzdem gut unterbringen konnten. Die Aussicht von unserem Balkon war sehr schön und von hier oben sah das Wasser aus wie damals, obwohl wegen der Dürre schon einiges an Wasser in den Fluss Po abgeleitet worden war. Es war aber auch heiß! Deshalb machten wir uns gleich nach dem Einrichten und Parken (ja, das Auto musste auf einen gut 200m entfernten, abschüssigen Schotterparkplatz gestellt werden, was sich zum Glück am übernächsten Tag noch ändern ließ), planschfein und gingen zum Pool, wo wir auch bis zum Abendessen blieben.

Die Aussicht von unserem Balkon war auch wirklich schön:

Direkt unterhalb unseres Hotels ist der  öffentliche Strand Spiaggia Grostol, den wir natürlich auch noch besuchten. Praktischerweise liegt der Pool des Hotels nur eine Ebene über dem Strand, an dem es auch noch einen Imbiss gibt, wo man sich mit Pizza, Eis und Getränken versorgen kann. So pendelten wir stets zwischen unserer Liege am Pool und dem steinigen Strand, für den unbedingt Badeschuhe erforderlich sind. Ida war auch sehr dankbar für ihren Neoprenanzug, da sie so viel länger als die anderen Kinder im erfrischenden See planschen konnte. Das Wasser war herrlich!

Leider wurden wir schon an unserem ersten Tag am Lago di Garda Zeugen einer großangelegten Suchaktion. Wie sich später herausstellte, war ein junger Barkeeper vom Steg des Hotels in den See gesprungen und wohl in Folge eines thermischen Schocks untergegangen. Dies muss quasi direkt neben uns passiert sein, doch waren wir wohl zu sehr auf uns selbst bedacht. Die Suchaktion startete erst, nachdem sich ein Begleiter des Mannes sorgte und die Rettung alarmierte. Diese suchten den gesamten Seebereich sowohl aus der Luft als auch von Booten aus ab. Auch Taucher waren im Einsatz. Letztlich wurde der leblose Körper direkt unterhalb des Stegs gefunden. Leider sollte dies auch nicht das einzige Unglück bleiben...

Limone sul Garda

Am 20.Juli gingen wir gleich nach dem Frühstück in die schöne Altstadt unseres Urlaubsortes, den ich in meinem Bericht 2019 schon ausführlich beschrieben habe. Der Weg vom Hotel entlang schöner Vegetation zum alten Hafen ist immer wieder schön. Am Vormittag war es auch noch nicht so voll in den Gassen, so dass man das Flair noch mehr genießen konnte. Allerdings war es schon vormittags so warm, dass wir schon bald den Rückweg antraten und schnell zum Pool gingen.

Vom vielen Planschen waren wir natürlich entsprechend hungrig und freuten uns schon immer auf das Abendessen im Hotel, das wir beim Frühstück aussuchten. Leider gab es immer erst um 19.00Uhr Essen, was für Ida schon ganz schön spät und für uns entsprechend unentspannt war, da ihr das Sitzen meist schon schwer fiel... Ich gönnte mir zum Essen eine Flasche leckeren lokalen Weins, die ich aber nicht austrinken musste: Praktischerweise wurde sie gekühlt bis zum nächsten Abend aufbewahrt, um wieder am Platz bereit zu stehen! Die Frühstückszeit kam unserer Tochter dann auch nicht entgegen: Unsere Schlafmütze hätte immer das Frühstücksbuffet verpasst, hätten wir sie nicht mit Nachdruck geweckt :)

 

Wir schafften es aber immer, gut gesättigt, mit einem schicken Mädchen zu einem kleinen Ausflug aufzubrechen: 

Canale di Tenno

So brachen wir am 21.Juli zu einem Ausflug nach Canale di Tenno auf. Das unversehrte, mittelalterliche Dorf liegt auf den Trentiner Hügeln des Gardasees und zählt zu den schönsten Dörfern Italiens. Seit dem Zweiten Weltkrieg zieht es zahlreiche Künstler an, von denen einer der Turiner Maler Giacomo Vittone ist, der das Künstlerhaus "Casa degli Artisti" begründete.

Da in den engen Gassen für Autos kein Platz ist, gibt es für Besucher einen kleinen Parkplatz unterhalb des Dorfes! Um diesen zu finden bzw. nicht zu verpassen, folgt man von Riva del Garda aus zunächst den Wegweisern nach Tenno. An der Cascata Varone und den Orten Gavazzo und Cologna vorbei, biegt man einige Serpentinen nach dem Castello di Tenno nach rechts in die Strada delle Ville ein. Direkt an einer scharfen Rechtskurve in Ville del Monte liegt der kleine Parkplatz, von dem es auf einem Kopfsteinpflasterweg hinauf nach Canale di Tenno geht. 

 

Achtung: Der Ort ist hier als "Borgo Medioevale di Canale" ausgeschildert!!!

 

In dem Ort fühlt man sich wirklich wie im Mittelalter! Die engen Straßen und alten Häuser sind total urig. Zudem waren außer uns kaum Leute dort, was es noch besonderer machte, durch die schmalen Gassen zu spazieren. Es lohnte sich relativ früh dort zu sein, zumal wir sonst auch bestimmt keinen Parkplatz mehr bekommen hätten... 

 

Die Spezialität hier ist "Carne Salada" (Pökelfleisch), das wir aber nicht probierten (wir hatten ja gerade gefrühstückt), obwohl das Restaurant mitten im Ort sehr einladend war!

Von Canale di Tenno kann man über einen breiten Kiesweg in ca. 20min den Tennosee erreichen. Der kleine, von Wäldern umrahmte Badesee entstand vor rund 1000 Jahren, als der Rio Secco durch einen Erdrutsch blockiert wurde. Der Lago di Tenno ist für sein leuchtend türkises Wasser bekannt und wird deshalb auch "perla colore Zaffiro" (=schillernde Saphirperle) genannt. Seine Umrundung ist in etwa einer Stunde zu schaffen. Uns schien bei der Hitze der Hinweg schon unmöglich, so dass wir den See wie schon 2019 (da machte uns der vollgepackte Kinderwagen den Zugang vom offiziellen Parkplatz über eine steinerne Treppe unmöglich...) nicht besuchten. Allerdings wollten wir auf dem Rückweg dieses Mal den Parco Grotta Cascata Varone anschauen, da dieser 1874 von König Johann von Sachsen und Prinz Nikola von Montenegro eingeweihte Naturpark direkt an der Nationalstraße 421 zwischen Canale di Tenno und Riva del Garda liegt. Seine zwei Höhepunkte sind der aus dem Tennosee gespeiste, rund 100m in die Tiefe stürzende Wasserfall und die durch das Wasser im Laufe von ca. 20000 Jahren entstandene Schlucht mit der Grotta Inferiore und der Grotta Superiore. Auch einen botanischen Garten gibt es hier. Nur leider nicht genug Parkplätze... War auf der Hinfahrt noch einiges frei, bemühten wir uns nun am frühen Nachmittag vergeblich um eine Parkmöglichkeit und gaben schließlich auf, zumal Ida sowieso noch mit einer kleinen neuen Freundin am Pool verabredet war... ;)

 

Noch einen Blick vom Hügel auf den See und die Weinreben geworfen, dann lockte das kühle Nass!

Im Pool war es wieder herrlich, besonders nach der (eigentlich lächerlich kleinen) Wanderung! Und so blieben wir wieder bis zum Abendessen (mit einer kleinen Pizza als Nachmittagssnack) im Wasser, wo unsere Ida fleißig Schwimmen übte!

Sirmione

Am 22.Juli fuhren wir gut 65km ans südliche Seeende nach Sirmione. Am äußersten Zipfel einer ungefähr 4km in den See ragenden Landzunge, nur getrennt durch einen Wassergraben und die imposante Scaligerburg liegt die wunderschöne historische Altstadt Sirmiones. Da der Ort an diesem Tag mehr als gut besucht war, leiteten Polizisten die ankommenden Autos gleich auf Parkplätze fernab der Altstadt, so dass wir bei gut 38°C (hier war es noch wärmer als in Limone) die Landzunge entlangwackeln mussten. Puh, war das anstrengend! Ida saß gemütlich in ihrer Karre, schwitzte aber auch sehr... Ärgerlich war, dass wir im Vorbeigehen dennoch einige freie Parkplätze entdeckten; sogar noch kurz vor der Scaligerburg... 

Zur Abkühlung gab es hier erstmal ein leckeres Eis! Wir flanierten etwas durch die echt übervollen Gassen und schauten uns nochmal in dem kleinen Spielwarengeschäft um, indem Ida 2019 ein kleines Souvenir bekam. Dieses Jahr wurden wir aber nicht fündig... Eigentlich wollte ich gerne zu den Grotten des Catull, doch schreckte mich der zusätzliche Kilometer Fußmarsch ab. Bei den Grotten des Catull handelt es sich um die größte römische Villa Norditaliens mit dem Ausmaß eines rechteckigen Baus von 167m X 105m. Dafür, dass der römische Poet Gaio Valerio Catullus hier tatsächlich lebte, gibt es aber keinerlei Beweise. Entstanden ist der riesige Komplex zwischen dem 1.Jahrhundert vor Christus und dem 1. bis 2.Jahrhundert nach Christus. Direkt unterhalb der Grotten, am nördlichsten Ende der Halbinsel liegt der Jamaica Beach. Glatt gewaschener Fels führt hier leicht abfallend ins Wasser. Die hellen, bis zu 100m in den See reichenden Kalkplatten sind eine von den Gletschern der Eiszeit geformte, geologische Rarität, die auch für die liebliche Wasserfarbe verantwortlich ist. Durch den gesunkenen Wasserspiegel lagen diese in diesem Sommer sogar frei!

 

Wir kehrten auf einen Snack und einen Limoncello Spritz in einem kleinen Lokal am See ein, wo der selbe Hund, dem Ida 2019 den Finger ins Mäulchen gesteckt hatte, an uns vorbei lief (er gehörte zum Nachbarlokal --> wir hatten uns vertan...). Wenigstens gut gestärkt, mussten wir dann den langen Rückweg zum Parkplatz antreten und dass, obwohl ich mittlerweile auch noch eine Blase hatte...

 

Noch mehr als sonst, freuten wir uns heute auf das Bad in unserem Pool...

 

Zitrone aus Limone

Nach Abendessen und Frühstück pflegte Ida immer kurz einen Blick auf die Zitronenbäume im kleinen Innenhof des Hotels zu werfen. Zudem wollte sie dort auch Eidechsen treffen, was meistens gelang. An diesem Tag purzelte uns sogar eine dicke, gelbe Zitrone vor die Füße, die uns den Rest unserer Reise bis nach Hause begleitete...

Mit der Fähre nach Malcesine

Am 23.Juli machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg zum kleinen Fährhafen Limones am Eingang zur Altstadt (von unserem Hotel kommend), wo wir Tickets für die Fährüberfahrt ins genau gegenüberliegende Malcesine kauften. Da wir natürlich gerne einen guten Außenplatz haben wollten, stellte ich mich ganz nach vorne an den Anleger, um als Erste einsteigen zu können. Natürlich drängelten sich trotzdem wieder welche vor (die nicht die ganze halbe Stunde in der prallen Sonne gestanden hatten...)!

Dennoch ergatterten wir einen der wenigen Sitzplätze auf dem unteren Deck und konnten auf unserer Überfahrt den Blick über das immer kleiner werdende Limone und über den See schweifen lassen. Leider war wegen der Abgase der Fähre die frische Seeluft nicht zu genießen...

Jeden Samstag von 8.00Uhr bis 13.00Uhr ist nahe des Seeufers am Piazza Statuto Markt. Uns zog es jedoch zuerst auf den schönen Spielplatz direkt neben dem Marktplatz, auf dem unsere Ida erst einmal ausgiebig alle Spielgeräte ausprobierte.

Eigentlich war der Plan, dass wir auf dem Markt etwas Gemüse kaufen und dann mit einer der modernsten Seilbahnen der Welt auf 1760m Höhe auf den Monte Baldo fahren. Die Seilbahn braucht ca. 15min auf den Berg und dreht sich dabei um 360°. Direkt an der Station in der Navene Vecchia Straße 12 gibt es ein Parkhaus. Vom Fähranleger Malcesine Centro an der Piazza Guglielmo Marconi 12 wären es 750m Fußmarsch zur Seilbahnstation. Selbst die waren uns zu weit bei der Hitze. Und so kauften wir kein Gemüse für die Murmeltiere auf dem Monte Baldo, sondern frittiertes Mixed Seafood für uns, das wir neben dem Spielplatz verspeisten. Das war lecker! Auf dem Markt trafen wir sogar unseren Bürgermeister, der jedes Jahr seinen Urlaub in Malcesine verbringt. Wir plauderten ein wenig und shoppten ein bisschen  in den schattigen Straßen der schönen Altstadt. Gerne wären wir in diesem Jahr zur Burg gegangen, doch wollte die Karre mit unserem Kind darin sich nicht über das grobe Kopfsteinpflaster zerren lassen. Also ging es nach dem besten Eis unseres Urlaubs (kleiner Laden inmitten der Altstadtgassen (Gelateria "La Dolce Vita") wieder zur Piazza Marconi, um mit der Fähre zurückzufahren!

Auf dem fast gleichen Platz wie auf der Hinfahrt ging es wieder zurück nach Limone sul Garda. Von der Seeseite ist Malcesine mit den venezianischen Häusern und der Burg besonders schön anzusehen.

Obwohl es schon später Nachmittag war, als wir wieder am Hotel ankamen, ist ja wohl klar, wo es sofort hinging...!?

Lago di Ledro

Am 24.Juli wollten wir noch einmal unser Glück bei den Varone-Wasserfällen versuchen. Doch weil ein gewisses kleines Mädchen mal wieder furchtbar trödelte, waren wieder alle Parkplätze besetzt, als wir endlich dort ankamen. Also planten wir um und beschlossen, heute mal einen kleinen Abstecher zum Ledrosee zu machen. Er liegt nur eine gute halbe Stunde vom Gardasee entfernt im schönen Valle di Ledro. Der 47m tiefe See misst nur eine Fläche von 2,2km², bietet aber mit seinem klaren, vom Gebirgsbach Rio Palvico gespeistem Wasser zahlreiche natürliche und befestigte Liegewiesen. Von unserem Standort (Parco Grotta Cascata Varone) aus, war er nicht schwer zu erreichen: Hat man auf der Gardesana den letzten Tunnel von Riva aus kommend durchquert (irgendwie ist die Strecke ein einziger ellenlanger Tunnel...), führt kurz danach eine Abzweigung nach Pregasina. Weiter geradeaus erreicht man nach wenigen Kilometern die Ortschaft Molina am Ufer des Ledrosees. Der Ort ist bekannt wegen des direkt an der Straße liegenden Pfahlbau-Museums. Im südwestlich gelegenen Ortsteil Pur kann das Kunstprojekt "Ledro LandArt" besucht werden (über Via Val Maria Richtung Malga Cita). Auch bei Pur gibt es eine Badebucht. Von Molina über Mezzolago gelangt man nach Pieve die Ledro, in dessen überschaubarer Altstadt 30 historische Schwarz-Weiß-Fotografien an den Häuserwänden hängen. Die Aufnahmen zeigen das Leben in Pieve Ende des 19.Jahrhunderts. Zudem gibt es in Pieve di Ledro den größten Freizeitbereich. Berühmt und heute noch vor Ort erhältlich ist der "Picco Rosso", ein Himbeer-Erdbeer-Schnaps mit 61% Alkoholgehalt. Von Pieve könnte man sogar noch 28km weiter nach Bondone fahren, einem mittelalterlichen Ort, aus dem der Künstler Giotto stammt. Wir hatten aber nichtmal das Bedürfnis irgendwo am Ledrosee anzuhalten. Zum Einen war es überall rappelvoll und man bekam ohnehin keinen Parkplatz, zum Anderen war er für uns überhaupt keine Alternative zum Gardasee. 

Strada della Forra

Da Ida von der ganzen Fahrerei müde wurde, überlegten wir, wie wir ihr denn ein kleines Schläfchen im Auto ermöglichen konnten. Da fiel meinem Mann die Strada della Forra ein. Die hatte Ida schon 2019 verschlafen und uns bot sie eine mehr als interessante Fahrtstrecke. Ich habe die "James Bond-Straße" in meinem Bericht von 2019 bereits beschrieben. Leider war damals das spektakulärste Stück nur zu durchfahren (und das auch noch mit Gegenverkehr), weshalb es davon keine Fotos gibt. In diesem Jahr war gerade dieses Stück tagsüber Einbahnstraße und wir hatten das große Glück an zentraler Stelle eine Parkmöglichkeit zu ergattern, so dass wir diesen grandiosen Streckenabschnitt zu Fuß ausführlichst genießen konnten. Und sogar Ida war wieder knallwach und voll dabei!

In Tremosine in den Bergen (wir hatten die Strada della Forra von der SS45 aus befahren, was wegen der Einbahnstraßenregelung erforderlich ist, bei uns aber Zufall war...) angekommen, erwies sich unser Navi mal wieder als wenig zuverlässig und führte uns in engen Kurven um den Hang herum. Hätten wir, als wir wieder in Tremosine ankamen (!!!) nicht selbst genau aufgepasst, wäre mir noch schlechter geworden. Jedenfalls sitze ich immer hinten bei Ida, jedoch wurde mir von den ganzen Serpentinen so schlecht, dass ich mich schließlich nach vorne setzte. Naja, und wie es immer so ist, fuhr uns ausgerechnet dann ein Rollerfahrer ins Auto. Er konnte weder Deutsch noch Englisch und die Polizei wollte wegen so einer Lapalie nicht rauskommen... wenigstens konnten wir Ausweis und Kennzeichen des jungen Mannes, der mit abgerissener Bremsleitung fuhr, abfotografieren. Um den Rest kümmert sich jetzt unsere Versicherung, bei der wir zum Glück einen Auslandsschutz mit eingeschlossen hatten. Der Schaden an unserem Auto ist echt ein Souvenir, das niemand braucht... 

Nachdem wir auch noch entsprechend lange in der Hitze an der Straße standen, wuchs das Bedürfnis nach Abkühlung so sehr, dass es allen Ärgers zum Trotz direkt in den Pool ging...

 

Der nächste Tag war dann schon unser letzter Urlaubstag am Gardasee. Nach dem Frühstück gingen wir gleich noch ein letztes Mal in die Altstadt Limones, um ein paar Mitbringsel für die Daheimgebliebenen zu besorgen. Natürlich musste Limoncello dabei sein! Für Ida gab es noch einen Sonnenhut, eine Sonnenbrille und eine Jeans aus einem wunderbaren, kleinen Kindermodenladen mit supernetter Bedienung ("Sandròch" di Castelli Paola, Via Nova 9, 25010 Limone sul Garda)! 

Nach unserer kleinen Shoppingtour im viel zu vollen Limone sul Garda gingen wir wieder zum Hotel, um den Rest des Tages am See zu verbringen.

 

In diesem Jahr hielt man es wirklich fast nur am/im Pool oder See aus. In der Nebensaison 2019 war das Wasser so kalt, dass wir uns gar nicht vorstellen mochten, hineinzugehen; jetzt wollten wir nicht mehr raus... Allerdings sind die Gründe für das diesjährige Badevergnügen wenig erfreulich, da durch die Dürre die Po-Ebene derart ausgetrocknet ist, dass Wasser aus dem Gardasee abgeleitet werden musste, wodurch der Wasserpegel schon stark gesunken war. Durch die andauernde Hitze konnte sich das Seewasser dann entsprechend erwärmen.

 

In Limone gibt es gleich mehrere öffentliche Strände:

 

* "Spiaggia Grostol" direkt unterhalb unseres Hotels

 

* "spiaggia Cola" in der Nähe der Strandpromenade

 

* "Spiaggia Foce Torrente San Giovanni" angrenzend an "Spiaggia Cola"

 

* "Spiaggia Tifu" im Süden des Ortes (mit Schatten spendenden Bäumen)

 

Wir waren sehr froh, unseren Strand direkt am Hotel zu haben, ohne schwer bepackt in Badekleidung noch weit laufen oder sogar extra parken zu müssen. Sogar zwischen Poolliegen und Strand konnten wir pendeln. Besser geht es nicht!

Vorbei an Olivenbäumen ging es dann wieder ins Hotel, wo wir an unserem letzten Abend noch einem heftigen Gewitter lauschten (auf dem Balkon konnte man nicht mehr sitzen...). Das war unser Rausschmeißerwetter, das wir den von Dürre geplagten Italienern von Herzen gönnten. Als Wasser und Schlamm den Weg von der Altstadt hinabflossen, wurde uns aber doch etwas mulmig. Schließlich hatten wir eine riesige Felswand im Rücken! So schlimm wurde es aber nicht und am nächsten Tag, der leider schon unser Abreisetag war, schien schon wieder die Sonne! Gerne wären wir noch länger geblieben, zumal wir noch einige offene Programmpunkte hatten: Städtetrip nach Brescia, Wandern im Parco delle Cascate in Molina, Torri del Benaco und die ganzen anderen hübschen Orte am See und nicht zuletzt den Besuch des Parco Grotta Cascata Varone, der immer an der Parkplatzsuche scheiterte! Es gibt also einige gute Gründe den wunderschönen Gardasee wieder zu besuchen! Aber nun ging es erstmal weiter nach Österreich!

Lienzer Dolomiten

Am 26.Juli ging es vom Gardasee durchs schöne Südtirol nach Lienz. Die Fahrt durch die Dolomiten war wirklich schön und wir legten bei bestem Wetter auch noch einen Stopp auf einem Spielplatz im Skiort Sillian ein. 

Voller Vorfreude ging es immer weiter Richtung Lienz, der Hauptstadt Osttirols. Lienz liegt dort, wo Drautal, Pustertal und Iseltal aufeinander treffen. Wegen ihres mediterranen Klimas und den überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden wird die Stadt auch die "Sonnenstadt" genannt. Als Wahrzeichen gilt das aus dem 13.Jhrhundert stammende Schloss Bruck auf dem Schlossberg, das seinen Namen der unterhalb des Schlosshügels über die Isel führenden Brücke verdankt. Genau dort mussten wir lang und einen nur im Sommer befahrbaren Weg zur auf 1000m Seehöhe gelegenen Moosalm hinauffahren. Leider hatten wir hier für Lienz überdurchschnittlich schlechtes Wetter, sodass wir die Lienzer Dolomiten nur erahnen konnten. Auch Streichelzoo und Waldspielplatz waren wegen des Wetters nicht zu besuchen. Wenigsten konnte Ida einmal mit ihrem Papa die Sommerrodelbahn zum Schloss hinuntersausen und trotz aufziehenden Gewitters mit der Seilbahn wieder zur Moosalm zurückfahren. Schade! So haben wir hier eigentlich nur gegessen und geschlafen: Es gab nämlich abends ein fantastisches Tiroler 5-Gänge-Menü! Und auch das Frühstück war großartig und so reichhaltig, dass wir nicht einmal den Hauch einer Chance hatten, alle Köstlichkeiten zu probieren! Die Moosalm ist sehr zu empfehlen!!!

Familien-Hotel Moosalm

Schlossberg 24

Lienz, 9900 AT

Hier kommt noch unser Tiroler Menü:

Großglockner Hochalpenstraße

Heiligenblut
Heiligenblut

Da sich in den Bergen das Wetter ja auch immer schnell ändern kann, hatten wir bis zuletzt die Hoffnung, doch noch etwas Sonnenschein abgreifen zu können, aber das Wetter wurde eher noch schlechter, als wir uns am 27.Juli von Lienz wieder auf den Weg machten.

Über den Iselsberg Pass ging es ins Mölltal und damit von Tirol nach Kärnten, wo wir nach knapp 40km Heiligenblut erreichten. Heiligenblut ist wohl das bekannteste Bergdorf in Kärnten. Die Pfarrkirche Heiligenblut (Patron ist der heilige Vinzenz) liegt unterhalb des Ortskerns an einem steilen Hang. Mit dem Großglockner im Hintergrund bildet sie eines der bekanntesten Fotomotive Österreichs. Leider konnte man den Großglockner nicht hinter den Wolken entdecken... Und auch sonst boten sich viele schöne Motive entlang der Straße, die von den Wolken fast verschluckt wurden. 

 

Von Heiligenblut führt die berühmteste Alpenstraße ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern! Die Großglockner Hochalpenstraße ist die höchstgelegene befestigte Passstraße in Österreich. Sie führt auf 47,8km Länge von Bruck an der Großglocknerstraße über die Gebirgspässe Fuscher Törl und Hochtor nach Heiligenblut und verbindet somit Salzburg und Kärnten. Wir fuhren sie quasi in entgegengesetzter Richtung! 38€ betrug die Mautgebühr pro Pkw. Innerhalb eines Jahres kann man dann mit dem gleichen Fahrzeug noch einmal für 13€ fahren (was bei dem üblen Wetter durchaus eine Überlegung wert war, aber nicht in unser OneWay-Planungskonzept passte...). Hätte man sich vorab online einen Gutschein für die Fahrt besorgt, wären noch 10% Ermäßigung drin gewesen!

Man versucht sich ja alles immer irgendwie noch schön zu reden und so stellten wir fest, dass man bei diesem Wetter wenigstens überall problemlos einen Parkplatz bekommt und nicht ständig Leute im Bild hat :) Trotzdem war ich sehr enttäuscht, da ich mich sehr auf die Fahrt und die tollen Ausblicke gefreut hatte.

Eine Stichstraße führt direkt zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner und dem mit 8km längsten Gletscher Österreichs: der Pasterze.

 

Achtung: Im Tunnel auf der Strecke können Schafe laufen!!!

 

Ihren Namen verdankt die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe dem Habsburgerregenten, der im Jahr 1856 mit Sissi Kärnten besuchte. Er unternahm von Heiligenblut aus eine mehrstündige Wanderung bis an den Rand der Pasterze. Diese Stelle, von der aus seine Majestät den 3798m hohen Großglockner bewunderte, ist nach ihm benannt. Auf der Franz-Josefs-Höhe befindet sich ein großes Besucherzentrum mit Parkhaus, Souvenirshop, Restaurants und Ausstellungen. Im Jahr 2011 wurde eine Dauerausstellung als Museum über 125 Jahre Automobilismus eingerichtet, das nun als höchstgelegenes Automobilmuseum der Welt gilt. An der Großglockner Standseilbahn, bzw. vor deren Zugang ist ein Fotopoint, wo man sich durch Drücken eines roten Knopfes mit dem Großglockner im Rücken fotografieren lassen kann. Durch den Klimawandel muss man (im Gegensatz zu 1963, als die Standseilbahn eingesetzt wurde) noch gut eine halbe Stunde über Treppen laufen, um das Eis zu erreichen und so wie es jetzt bereits aussieht, wird der Weg erschreckenderweise bald ganz vergeblich sein...

Wir sahen uns die Automobilausstellung an und hielten uns eine ganze Weile im großen Souvenirshop auf, um einen heftigen Regenschauer zu überbrücken. Unsere Ida hatte bei der Murmeltierauswahl die Qual der Wahl...

Oberhalb des Parkhauses steht die Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte (benannt nach dem Förderer des Nationalparks Hohe Tauern). Sie liegt direkt am Panoramaweg Kaiserstein, wo die Wahrscheinlichkeit Murmeltiere und sogar Steinböcke zu sehen, am größten sein soll. Wir sahen tatsächlich ein paar Murmeltiere, die aber viel kleiner waren, als unsere amerikanischen Freunde...

Kuh mit Herz
Kuh mit Herz

Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe sind es knapp 25km bis zur Fuscher Lacke auf 2262m. Direkt an diesem Bergsee befand sich noch bis zum letzten Jahr der Mankeiwirt, den wir aus Idas Sendung "Anna bei den Murmeltieren" kennen (Mankei ist Pinzgauerisch für "Murmeltier"), jetzt ist die Gaststätte im Besitz von Ferdinand Porsche, der dort etwas ohne Murmeltiere plant...

 

Auf der Fahrt zur Fuscher Lacke passierten wir noch das Hochtor auf dem Scheitelpunkt der Hochalpenstraße. Durch den Tunnel geht es von Kärnten nach Salzburg. Allerdings war das Ende des Tunnels eine einzige Nebelwand! Und auch am nachfolgenden Fuscher Törl mit dem Holzmeister-Denkmal wurde uns der Blick auf Großglockner und die Hochgebirgslandschaft mit zahlreichen Gletschern verwehrt. Kurz hinter dem Törl erspähte ich eine Stelle mit Schnee an der Straße, zu der ich gerne mit Ida gegangen wäre. Als wir wendeten, um in der Nähe des Schnees halten zu können, fanden wir sie nicht mehr in der Nebelsuppe, obwohl wir nun sogar auf der gleichen Seite fuhren! Die 1,6km lange Edelweiß-Panoramastraße (ab Parkplatz Fuscher Törl) zur Edelweißspitze (dem mit 2570m höchstem Punkt auf der Hochalpenstraße) war dann echt zu gefährlich zu fahren, da man kaum noch Sicht hatte. Schade, hätte man doch vom Aussichtsturm der Edelweißspitze einen 360°-Panorama-Ausblick über 37 Dreitausender und 19 Gletscherfelder haben können. Zudem hat man dort die größte Chance, die österreichischen "Big Five" (Bartgeier, Steinadler, Steinbock, Murmeltier, Gämse) zu sehen. Wir sahen leider so gut wie gar nichts mehr und fuhren nun (sehr enttäuscht) die 50km zu unserer Unterkunft in Saalfelden ohne weiteren Stopp durch.

Saalfelden

Bei schon besserem Wetter kamen wir am frühen Abend auf dem schönen Schörhof in Saalfelden an. Der Ort Saalfelden im österreichischen Bundesland Salzburg liegt auf 744m Seehöhe in einem weitläufigen Talbecken am Fuße des Steinernen Meeres. Die Urlaubsregion Saalfelden Leogang liegt im Herzen des Pinzgaus. Die beiden Tourismusregionen haben sich zusammengeschlossen und bieten die Saalfelden-Leogang-Card an, mit der man in vielen touristischen Attraktionen Ermäßigungen bekommt und im Sommer sogar die Freibäder kostenlos nutzen kann! Wir hatten aber erstmal am Gardasee genug gebadet, so dass Idas Interesse hier vorwiegend den Ponys auf dem tollen Schörhof galt. Jeden Werktag ab 17.00Uhr konnten die Gastkinder kostenlos auf Shetlandponys im Paddock reiten und Samstags nach dem Frühstück sogar mit ihnen spazieren gehen. Das war ein Spaß, nur hatten wir ausgerechnet das verfressenste Pony erwischt, mit dem ein Spaziergang vorbei an appetitlichem Grün nicht möglich war...

Außer der Reitanlage bietet der Schörhof auch noch ein Hallenbad, einen Outdoorpool und einen tollen Spielplatz! Ida fühlte sich jedenfalls richtig wohl und auch wir bereuten unsere Entscheidung, hier noch 4 Nächte zu verbringen, in keinster Weise! Die Halbpension war abwechslungsreich und gut, freitags ist Grillabend und für Kinder gibt es ein extra Buffet zur Halbpension! Der Schörhof ist echt ideal für Familien!!!

 

Hotel Gasthof Schörhof

Familie Dankl

Marzon 10

5760 Saalfelden am Steinernen Meer, AT

Seisenbergklamm

Die Seisenbergklamm ist Teil der "Saalachtaler Naturgewalten", zu denen auch noch die an gleicher Straße liegende Vorderkaserklamm und die Lamprechtshöhle (eines der größten Höhlensysteme Europas) gehören. Auch der Schörhof liegt direkt an der entsprechenden Zufahrtstraße und dies auch nur 14,5km entfernt.

 

Im Naturdenkmal Seisenbergklamm in Weißbach bei Lofer wird die imposante Kraft des Wassers eindrucksvoll gezeigt. Auf spielerische Art und Weise werden Kindern und Erwachsenen naturkundliche Informationen nähergebracht. Der "Wurzelgeist" führt die Kinder durch die Klamm und vermittelt Wissenswertes über unsere Umwelt und die Natur. Am Ende der "Klammtour" bekommen die Kinder für ihr Durchhaltevermögen sogar einen Glücksstein aus einem Automaten. Unsere Ida war begeistert und flitzte auf den Holzwegen voraus, sogar durch die Dunkelklamm, dem wildesten Teil der Klamm!

Durch wunderschöne Landschaft ging es dann wieder hinunter nach Weißbach, wo unser Auto stand.

Königssee

Schiff vor der Echowand
Schiff vor der Echowand

Am 29.Juli waren wir (kurzfristig) schon wieder in Deutschland, da wir den Königssee besuchen wollten. Und dieser liegt in der Region Berchtesgadener Land im Südosten Bayerns am Fuße des Watzmanns und inmitten des Nationalparks Berchtesgaden. Von unserem Hotel war dies eine Stunde Fahrt bis nach Schönau, von wo die Ausflugsboote starten. Natürlich fuhren wir auch mit einem Elektrofahrgastschiff der Königsseeschifffahrt über den mit 190m tiefsten See Deutschlands. Den See kann man auch nur mit dem Schiff besichtigen, da es keine Straßen, Fuß- oder Radwege um den See gibt. Ca. 40 Minuten dauert die Fahrt zur Halbinsel St.Bartholomä, mit der dem heiligen Bartholomäus gewidmeten barocken Wallfahrtskirche. Hier testeten wir erstmal das Wasser des Sees, was ohne Badeschuhe ziemlich schwierig war... Das Wasser war aber herrlich und hat obendrein Trinkwasserqualität. Dann holten wir uns leckere Fischspezialitäten vom Fischer vom Königssee (dem einzigen, lizenzierten am ganzen See). Ach so: Bereits nach einer Viertelstunde Fahrt, blies der Kapitän an der Echowand ins Flügelhorn! Was für ein toller Ausflug! Da wir recht früh dort waren, waren weder Boot noch Halbinsel überfüllt, was sich aber bald ändern sollte...

Nach diesem sehr schönen Stopp auf St. Bartholomä, das sich mit immer mehr Menschen füllte, ging es mit dem Schiff weitere 15 Fahrminuten bis zur zweiten Haltestelle Salet. Da gut alle 15 Minuten ein Schiff kommt, kann man seinen Aufenthalt flexibel gestalten. Wir machten eine kurze Rast an der Gaststätte Salet-Alm, nach einem kurzen Marsch kann man auch auf einer traditionell bewirtschafteten Alm einkehren. Uns zog es aber zum Obersee, den man in ca. 10Minuten Gehzeit erreicht. Ein etwa ein Kilometer breiter Moränenwall trennt die beiden Seen, die ursprünglich einmal miteinander verbunden waren. Der Obersee speist den Königssee über einen rund 600m langen Wildbach, den Saletbach. Hauptanziehungspunkt ist das Bootshaus am Obersee, vor dem alle posieren, so dass man Geduld aufbringen muss, um ein Foto zu machen. Das Wasser des Sees ist sehr klar und glatt, sodass es wunderschöne Spiegelungen gibt, allerdings konnte man so auch gut die Blutegel im seichten Wasser des Ufers erkennen... Also kühlten wir uns dort lieber nicht ab. Salet wird nur in den Sommermonaten angefahren. Da man im Königssee nur schwimmen oder im Sommer ein Ruderboot leihen darf, sollte man unbedingt das teurere Ticket bis zur 2.Haltestelle nehmen!!! 

Es war so schön hier, dass ich fast die letzte Abfahrt um 17.40Uhr verpasste. Hier noch ein Foto, da noch mal um die Ecke geschaut und schwupps, sah ich meine Leute schon weit entfernt am Steg. Da musste ich in der Hitze sogar noch flitzen. Allerdings wartete das Schiff noch eine Weile, bis nun wirklich niemand mehr hinaufpasste. Zwar bestand Maskenpflicht, doch war mir nun trotzdem nicht mehr so wohl bei der Enge... Naja, es ist alles gut gegangen! Von Salet waren es dann wieder 15Minuten bis St.Batholomä, wo einige Passagiere ausstiegen, aber auch wieder viele dazu kamen. Nach weiteren 40 Minuten kamen wir dann wieder in Schönau an, wobei wir die Felsformation "Schlafende Hexe" genau im Blick hatten. Entdeckt ihr sie auch?

Vom Bootsanleger in Schönau bis zum Parkplatz sind es 5 Gehminuten, doch hatte Ida sich schon bei unserer Ankunft am Morgen eine kleine Tasche ausgeguckt, die sie unbedingt haben wollte. Also blieben wir doch noch etwas länger im Ort und stöberten durch die zahllosen Souvenirgeschäfte... Und Ida fuhr schließlich stolz mit ihrer Tasche zurück ins Hotel! Das war ein toller Tag! Der Wettergott hatte seinen Fauxpas von der Großglockner Hochalpenstraße wieder ausgebügelt!

Loferer Almwelten

Auf der Soderkaser Alm
Auf der Soderkaser Alm

Am 30.Juli gingen wir gleich nach dem Frühstück zum Ponyreiten. Samstags darf man selber mit einem Pony etwas im Nahbereich des Schörhofs spazieren gehen. Allerdings erwischten wir ausgerechnet die kleine, dicke Tessa, die lieber an jedem Strauch fressen wollte, anstatt zu laufen... Wir waren dennoch froh, Ida zumindest das Sitzen auf einem Shetty bieten zu können, da das Wetter wirklich mies war. In einer Regenpause machten wir uns auf den Weg Richtung Lofer, um mit der Seilbahn auf die Alm zu fahren. Doch kaum auf der Straße, setzte wieder ein heftiger Regen ein. In entgegengesetzter Richtung war es genauso, so dass wir auch die Saalfeldener Sommerrodelbahn nicht nutzen konnten. Ida war mittlerweile eingeschlafen, so dass wir noch ins nahe (8km) Maria Alm fuhren. Ein wunderschöner Ort, in dem wir leider wegen des Wetters weder stoppten noch Fotos machten. Irgendwann klarte es aber auf und wir konnten tatsächlich doch noch einen Eindruck von den Loferer Almwelten gewinnen, die als Österreichs schönste Wanderalm gelten. Und es war wirklich schön hier! Eine Alm wie aus dem Bilderbuch, wenn auch nicht so einsam, wie erwartet, da sie auch über eine mautpflichtige Straße zu erreichen ist. Wir fuhren zunächst bis rauf zur Soderkaser Alm, wo wir auf der Terrasse des Alpengasthofs Schönblick eine fantastische Jausenplatte und kalte Buttermilch verputzten. Nach den paar Metern steilen Fußwegs, meinten wir, sie uns unbedingt verdient zu haben... ;) Ida spielte danach noch auf dem schönen Alm-Spielplatz, bis es auch hier oben zu regnen begann. Nicht nur die Kühe zogen sich in den Stall zurück; auch wir setzten uns in eine Gondel und fuhren hinab zur Loderbichl Alm.

Auf dem Wichtelweg

Auf halber Strecke Richtung Lofer stiegen wir auf der Loderbichl Alm aus. Von der Soderkaser Alm aus hätte man auch auf dem Wasserfall-Weg hinunter ins Tal wandern können, aber es regnete ja... Wir entschieden uns lieber für den Wichtelweg, der einen Kleinkind-Schwierigkeitsgrad hat und damit genau richtig für uns war... Ida war begeistert und flitzte aufgeregt von Wichtel zu Tier und was es noch alles am Wegesrand zu entdecken gab. Wirklich süß gemacht! Allerdings bestand der am Ende des Wegs beworbene Streichelzoo einzig aus einem einsamen Hasen und einer Ziege! Zwei Tiere sind kein Zoo und auch nicht wirklich artgerecht... Dennoch hat uns der Tag in den Almwelten gut gefallen!

"Hartl´s Lindenmühle" in Bad Berneck

Am 31.Juli mussten wir uns dann schon wieder vom schönen Schörhof, den Ponys und Österreich verabschieden! Unser letzter Stopp der Reise sollte nahe Bayreuth sein. Und so ging es vorbei an großen Hopfenfeldern und mittlerweile meist schon ausgeblühten riesigen Sonnenblumenfeldern, die wir auf der Hinfahrt noch so bestaunt hatten, ins Fichtelgebirge in Franken. Hier hätten wir fast nochmal BUrg Rabenstein besuchen können, doch lag unser Übernachtungsziel etwas weiter östlich in Bad Berneck. Der Kurort sagte uns optisch so rein gar nicht zu, schien er seine Glanzzeiten schon lange hinter sich gelassen zu haben. Zu diesem ernüchternden Eindruck passten die aufgehübschten älteren Herrschaften in der Lobby unseres Hotels so gar nicht. Sie warteten auf den Shuttlebus, der sie zu den Wagner Festspielen ins nahe Bayreuth bringen sollte. Doch auch unser Hotel "Hartl´s Lindenmühle" passte so gar nicht ins Bild des grauen Ortes. Zum Glück, denn wir hatten schon Schlimmes befürchtet! Wir wurden sehr freundlich empfangen und bezogen eine schöne Comfort Suite mit freistehender Badewanne und separatem Schlafbereich. In der Lobby gab es kostenlose Snacks, auf den Fluren Getränke und "Kissenbuffets" für angenehmen Schlaf. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Kurpark konnten wir die Zeit bis zum Abendessen mit Spielen auf dem tollen Spielplatz und einem Besuch bei den dort ebenfalls untergebrachten Ziegen verbringen. Zum Abendessen war dann ein Tisch im zum Hotelgelände gehörenden italienischen Restaurant für uns reserviert. Danach waren meine Beiden noch im Indoorpool des Hotels planschen, während ich es mir fernsehguckend in der Badewanne gemütlich machte. Ein sehr schöner letzter Abend!

Nach einem tollen Frühstück im Hotel war unsere Reise leider endgültig zu Ende und wir fuhren nun ohne weitere Unterbrechungen nach Hause in die Lüneburger Heide!


Alle Reisen wurden mit Unterstützung des

 

TUI ReiseCenter  (Veerßer Straße 33  in 29525 Uelzen) gebucht.

 


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Kommentare: 42
  • #42

    Katrin (Sonntag, 09 Februar 2020)

    Hallo Birgit,
    schön, dass du meine Seite noch nicht vergessen hast, obwohl ich ja momentan nichts Neues über die USA im Angebot habe. Es ist echt Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Ich finde es ganz toll, dass deine Tochter ein Schuljahr in den USA machen will. Das ist eine Erfahrung fürs Leben und macht sich auch super im Lebenslauf; doch kann ich deine Bedenken hinsichtlich der Dauer sooo gut verstehen: Wenn meine Ida später mal länger ins Ausland will, komme ich mit ;)

  • #41

    Birgit Sievers (Samstag, 08 Februar 2020 09:34)

    Hallo Katrin,
    War gerade mal wieder auf deiner Seite unterwegs um mich für unsere nächste Reise
    In den Nordwesten der USA inspirieren zu lassen. Dabei habe ich euren tollen Bericht vom Gardasee gelesen. Jetzt wird eure kleine Maus auch schon Zwei. Unsere kleine (15) hat sich gerade in den Kopf gesetzt ihre Schule für ein Jahr in den USA weiterzumachen. Mal schauen. Mir würde ja 1/2 Jahr reichen.
    Viele Grüße aus Schleswig-Holstein
    Birgit

  • #40

    Katrin (Freitag, 23 August 2019 17:14)

    Hallo Gaby, vielen lieben Dank für dein Feedback. Ich wünsche euch ganz viel Spaß in den wunderschönen Südstaaten. Ich kann es kaum erwarten auch endlich wieder rüber zu fliegen, doch muss unsere Ida erst noch etwas älter sein, um unsere Touren mitmachen zu können und auch etwas davon zu haben.

  • #39

    Gaby (Samstag, 10 August 2019 14:19)

    Liebe Katrin, am 23. August starten wir ab Zürich in die Südstaaten. Unsere Reise haben wir entgegengesetzt geplant. Vielen Dank für deine äusserst spannende Reisegeschichte. Hat sich beinahe wie ein Buch gelesen, so autentisch. Super !

  • #38

    Katrin (Dienstag, 05 Februar 2019 13:18)

    Hallo Michael, hallo Sandra,
    vielen Dank für das Lob! Hawaii ist wirklich ein Traum. Durch unser unverhofftes Glück namens Ida, wird der nächste Besuch wohl noch etwas dauern. Natürlich war ich schon längst auf eurer tollen Seite. Das Video eurer Weltreise ist ein absoluter Traum!
    Herzliche Grüße und noch viele schöne Reisen!
    Eure Katrin

  • #37

    One Million Places (Freitag, 01 Februar 2019 23:51)

    Tolle Bilder, Hawaii ist einfach ein Traum :)

    Wir waren jetzt schon 2 mal dort und sind immer wieder erstaunt über die unglaubliche Vielseitigkeit der einzelnen Inseln. Man kann dort auf jeden Fall einen Traumurlaub verbringen!

    Unsere Reiseberichte über Hawaii gibt es hier: https://one-million-places.com/tag/reiseberichte-hawaii

    Wir würden uns über einen Gegenbesuch natürlich sehr freuen.

    Liebe Grüße
    Michael & Sandra

  • #36

    Birgit (Donnerstag, 10 Mai 2018 14:28)

    Hallo Katrin,
    vielen Dank für deinen lieben Eintrag auf meiner Seite. Ich wünsche Euch für die Zukunft alles Gut. Wird bestimmt aufregend. Viel spaß mit dem Nachwuchs. Genieße die Zeit. Sie werden viel zu schnell groß.

    Liebe Grüße aus Schleswig-Holstein

  • #35

    Katrin (Mittwoch, 09 Mai 2018 10:52)

    Hallo Birgit,
    vielen Dank für das Lob. Na, da werde ich doch gleich mal neugierig auf deine Seite gucken!

    Herzliche Grüße und viel Spaß beim weiteren Planen, Schreiben und Gestalten!

  • #34

    Birgit Sievers (Dienstag, 08 Mai 2018 20:02)

    Tolle Seite. Tolle Berichte. Witzig geschrieben. Wir waren 2017 das erste Mal in den USA(Südwesten) und uns hat das USA Fieber gepackt. 2020 soll es wieder rüber gehen. Deine Seite hat mich dazu insperiert auch eine eigene Webseite zu machen. Schau doch mal vorbei unter www.sievers-reisebereichte.de. Ich würde mich freuen. Freue mich auf weitere Berichte von Dir

    Grüße aus Norddeutschland von Birgit

  • #33

    Fritz Hornung (Mittwoch, 11 April 2018 18:30)

    Hallo Katrin,
    da ich eine Reise an die Ostküste der USA mache möchte habe ich Deine Seite entdeckt
    und den Bericht gelesen (Super) tolle Reise toller Bericht. Meine Frage an Dich hast Du noch den
    Routenplan, wo würdest Du sagen muss nicht sein und wo ein oder zwei Tage länger bleiben.
    Im Voraus vielen Dank für Deine mühe und einer Nachricht von Dir. E-Mail: F.Hornung@t-online.de
    Mit freundlichen Grüßen Fritz

  • #32

    Katrin (Sonntag, 04 März 2018 15:52)

    Hallo Heike,
    vielen Dank für dein Lob! Lustig, dass wir zur gleichen Zeit am gleichen Ort quasi am anderen Ende der Welt waren. Wer weiß: Vielleicht sind wir uns sogar begegnet? Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Spaß beim Lesen und noch viele schöne Reisen in unser gemeinsames Lieblingsland!

  • #31

    heike (Freitag, 02 März 2018 10:47)

    Aloha Katrin, wir sind auch USA Fans und waren letztes Jahr ebenfalls das erste Mal auf Hawaii. Ich bin immer noch dabei deinen Reisebericht zu lesen (habe mit BI angefangen) und finde ihn echt super! Du hast dir megaviel Mühe gemacht und ausser tollen Bildern auch viel Wissenswertes geschrieben. WOW! Weißt du was total lustig ist: wir waren zur selben Zeit auf BI wie ihr! Sind auch am 4.7.2017 zum Sundowner gelandet (haben zumindest das Feuerwerk noch geschafft wenn auch keine Parade) und am 5ten Juli sind wir die identische Strecke gefahren wie ihr!!!! Ich bin leider immer noch dabei meine Fotobücher zu erstellen ….
    VG Heiki


  • #30

    Katrin (Freitag, 16 Februar 2018 17:37)

    Hallo Gabi,
    vielen Dank für dein Lob. Ich wünsche euch eine fantastische Reise. Obwohl: Zum 8.Mal nach Maui zu reisen ist ja schon irgendwie eine Frechheit :)

  • #29

    Gabi (Freitag, 16 Februar 2018 11:04)

    Hallo Katrin,
    ich kann mich nur anschließen, ein wirklich sehr schöner Bericht.
    Wir, mein Mann und ich fliegen auch im Mai nach Hawaii. Zuerst 4 Tage Big Island und dann zum 8. Mal nach Maui.

  • #28

    Katrin (Freitag, 16 Februar 2018 10:56)

    ?

  • #27

    fasffa (Freitag, 16 Februar 2018 10:08)

    ggasdfsdc

  • #26

    Katrin (Montag, 15 Januar 2018 15:23)

    Vielen Dank für das Lob! Ich wünsche eine tolle Reise im Mai!

  • #25

    SteffiSteffi (Sonntag, 14 Januar 2018 16:48)

    Toller Beitrag und wunderschöne Bilder. Es ist fast unsere Route für Mai. Bin jetzt sehr gespannt.

  • #24

    Katrin (Freitag, 12 Januar 2018 21:25)

    Lieber Dennis,
    dein Lob war mein Ansporn... :) Ich wünsche euch eine fantastische Reise!

  • #23

    Dennis (Mittwoch, 10 Januar 2018 16:56)

    Frohes Neues =)

    Da ist der Bericht ja "endlich" fertig =) Wirklich schön. Da hat sich das warten gelohnt. Vielen Dank für deine Mühe und deine detaillierten Beschreibungen. Vor unserem Urlaub werde ich den Bericht sicherlich noch das ein oder andere mal lesen. Spätestens auf den schier endlosen Flügen um nach Hawaii zu kommen.

    LG

  • #22

    Katrin (Freitag, 22 Dezember 2017)

    Hallo Dennis,
    vielen Dank für das Lob! Da gratuliere ich ja jetzt schon erstmal zur Hochzeit und der tollen Reise, die ihr vor euch habt. Bei uns ist so viel Außerplanmäßiges geschehen, dass ich mit meinem Reisebericht total hängen geblieben bin. Ich hoffe, in den Weihnachtsferien mal etwas weiter zu kommen :) Nicht schimpfen, wenn es länger dauert...
    Dir/euch auch frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr, das ja viel Schönes für euch bringt!

  • #21

    Dennis (Donnerstag, 21 Dezember 2017 12:06)

    Hallo,

    wirklich sehr toller und detaillierter Bericht. Bei uns gehts im im April für 3 Wochen auf die gleichen Inseln. Honeymoon =)
    Darf man fragen, wann der Bericht über Maui folgt ?;-)

    LG und schöne Feiertage

    Dennis

  • #20

    Katrin (Montag, 24 Juli 2017 09:52)

    Lieber Hartmut,
    vielen Dank für das Lob! Ich wünsche euch einen wunderschönen Urlaub!

  • #19

    Hartmut (Freitag, 21 Juli 2017 13:01)

    Hallo Katrin,

    mit Freude habe ich gerade Deinen Reisebericht vom Osten Kanadas gelesen. Bei uns geht´s in ein paar Tagen los. Großes Kompliment für Deine Reiseseite.
    Liebe Grüße aus Braunschweig
    Hartmut

  • #18

    Katrin (Sonntag, 19 Februar 2017 12:51)

    Nochmal hallo Volker,
    gerade habe ich doch gesehen, dass ich natürlich auch schon auf deiner informativen Seite war, um Informationen über Strände auf Hawaii zu bekommen.

    Vielen Dank dafür!

  • #17

    Katrin (Sonntag, 19 Februar 2017 12:42)

    Hallo Volker,

    vielen Dank für deine nette Rückmeldung. Ja, ich bin gerade noch in der Planung, obwohl die Eckdaten natürlich schon stehen. So werden wir uns Oahu, Kauai, Big Island und Maui anschauen. Der Open doors-Helikopterflug auf Kauai ist auch bereits gebucht, der Sonnenaufgang am Haleakala auf Maui fest eingeplant und auch sonst habe ich hoffentlich dank Lala und anderer guter Seiten nichts vergessen...!

    Ganz herzliche Grüße,
    Katrin

  • #16

    Volker (Samstag, 18 Februar 2017 21:55)

    Hallo Katrin,

    ich habe Deine schöne Seite bei Lala entdeckt. Wollte gerade den Hawaii Bericht lesen, doch wurde ich dort daran erinnert, daß Du bei Lala von der Reiseplanung geschrieben hast. :-) Ich wünsche Euch einen schönen Urlaub. Welche Inseln habt Ihr denn eingeplant?

    Viele Grüße von Volker

  • #15

    Katrin (Mittwoch, 04 Januar 2017 13:58)

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß in Florida!!!

  • #14

    Ramona (Mittwoch, 04 Januar 2017 08:00)

    Liebe Katrin
    Vielen Dank für Deine Rückmeldung. :) Ich werde es bei der Julia Street versuchen. Natürlich steht auch eine Fahrrad Tour auf unserem Programm.. dann werde ich das süsse Rosa Haus sicherlich finden. :)
    Liebe Grüsse aus Zürich :)

  • #13

    Katrin (Dienstag, 03 Januar 2017 21:39)

    Hallo Ramona,
    da wir 2007 nur zufällig an dem kleinen rosa Haus vorbeigekommen sind, kann ich dir leider die Adresse nicht nennen. Da im Hintergrund das Key West Lighthouse ( 938 Whitehead Street ) zu sehen ist, muss es in einer der kleinen Nebenstraßen stehen. Ich würde bald sagen, es ist die Julia Street, weiß es aber leider wirklich nicht. Zum Glück ist Key West aber sehr überschaubar und mit einem Fahrrad (z.B. von "Eaton Bikes") schnell und gründlich an einem Nachmittag abzufahren. Viel Erfolg!

  • #12

    Ramona (Dienstag, 03 Januar 2017 15:07)

    Hallo Katrin
    Bin gerade durch googeln auf deine Seite gestossen. Weisst du noch per Zufall an welcher Strasse das Rosa Haus in Key West anzutreffen ist? :) Ich muss dieses Haus unbedingt sehen. ;)
    Liebe Grüsse Ramona

  • #11

    Katrin (Donnerstag, 27 Oktober 2016 18:21)

    Danke Petra. Es freut mich sehr, dass dir die Seite gefällt!

  • #10

    Petra (Sonntag, 23 Oktober 2016 19:45)

    Eine ganz tolle Seite mit schönen Bildern und Infos zu den Reisen. Es gibt zwar viele Reiseberichte im Web aber diese gehört zu den besseren!!Liebe Grüße aus Mainz und weiter so

  • #9

    Katrin (Samstag, 23 April 2016 16:18)

    Hallo Harald,
    danke für das Lob. Mit Sandflöhen hatten wir noch nie Probleme, mit Moskitos nur bis zu der Erkenntnis, dass man doch lieber das Schutzspray aus den USA benutzen sollte... 2012 habe ich mich auf einer Rasenfläche mit (vermutlich) Ameisen angelegt, was sehr unangenehm war. In solchen Fällen hilft jedoch die in den USA sogar in den meisten Supermärkten erhältliche Cortizone 10-Salbe.

  • #8

    Harald (Sonntag, 17 April 2016)

    Hallo,
    dein Bericht ist ja super, nur eine Frage: Gab es Probleme mit Sandföhen oder No see ums? Ihr seid ja sehr USA-erfahren.

  • #7

    Klaus (Mittwoch, 02 März 2016 12:56)

    Eine Rundreise durch die US-Weststaaten ist schon eine tolle Sache! Wir haben auch das Castle Marne besucht (allerdings ohne Schreck beim Frühstück), es kommt in unserem Artikel zu besonderen Unterkünften vor, der vielleicht auch deine Leser interessiert:
    http://willkommenfernweh.de/besondere-unterkuenfte-weststaaten/

  • #6

    Katrin (Donnerstag, 11 Februar 2016 08:13)

    Hallo Namensvetterin, ich stöbere nun schon den zweiten Tag auf deiner Seite herum und finde immer wieder was neues. Toll gemacht. Unser nächster Trip steht zwar erst in zwei Jahren an aber Anregungen hast du viele für uns! Freue mich schon auf den nächsten Reisebericht!

  • #5

    Sascha (Freitag, 20 Februar 2015 13:46)

    Super! Deine HP hat mich gerade verzaubert! So tolle Bilder und deine Texte dazu- einfach herrlich! Habe die Seite abgespeichert! Sehr toll!

  • #4

    Jens (Samstag, 01 Februar 2014 22:01)

    Eine wirklich tolle Seite und Leistung...
    Kompliment Katrin... Weiter so...!!!

  • #3

    Eva (Samstag, 29 Juni 2013 21:42)

    Herrlisch!!!!

  • #2

    Lara (Donnerstag, 27 Juni 2013 23:29)

    ... tolle Fotos, tolle Geschichten,toller Mensch...
    Fotografieren und Reisen planen, das solltest Du zu Deiner Hauptaufgabe machen.
    Ich wünsche Dir einen schönen Trip und pass' auf Dich auf!
    Ich drücke dich ganz doll,
    Dein Patenkind (dessen ersten Amerikatrip du in 2 Jahren planen wirst :-) )

  • #1

    Lea (Dienstag, 11 Juni 2013 20:32)

    Hallo Katrin, ich war so neugierig und musste gleich mal schauen... Tolle Website und tolle Geschichten. Hier hab ich einiges zu lesen... Hoffentlich lernen wir uns am Samstag kennen. Gruß Lea